Familienbetriebe mit Tradition_Hedaer-neu
Familienbetriebe mit Tradition
In unserer Serie Familienbetriebe mit Tradition stellen wir in loser Folge Unternehmen verschiedener Branchen aus dem Landkreis Ludwigsburg vor, die mindestens seit der dritten Generation im Besitz einer Familie sind. (red)

Arbeiten unter einem Dach: Rainer Hildenbrand mit seinen Töchtern Tanja und Myriam.
KREIS LUDWIGSBURG
Spezialist in Sachen Holzböden

Ludwigsburg – Wie ein Sechser im Lotto ist es für Rainer Hildenbrand, dass seine beiden Töchter Myriam und Tanja in das väterliche Unternehmen eingestiegen sind. Damit ist die Nachfolge im Hause Ott gesichert, das im Jahr 1934 als reiner Parkettverlegerbetrieb gegründet wurde. Heute gehört der gesamte Bereich der Bodenbeläge und Raumausstattung zum Angebot. Holzböden sind aber nach wie vor die Spezialität des Seniorchefs. 

Betreiben eine moderne Landwirtschaft: Helmut und Andreas Rath (rechts) in Marbach-Siegelhausen.
KREIS LUDWIGSBURG
Rohstoffbörsen immer im Blick

Marbach – Vom Ackergaul zum Hochleistungsschlepper, vom Zuchtstier zur künstlichen Besamung, vom Bauern zum Broker. Kaum eine Branche hat sich in den letzten Jahrzehnten so grundlegend verändert wie die Landwirtschaft. Und doch sind viele Höfe in Tradition verwurzelt. So wie der von den Raths in Siegelhausen in fünfter Generation. 

Früher Faltblätter, heute Kataloge: Peter und Steffen Albrecht (links) zeigen Werbemittel im Wandel der Geschichte. Mit Faltblättern hat das Unternehmen in den 60ern ganze Schiffe gefüllt.
KREIS LUDWIGSBURG
Studienreisen statt Badetourismus

Ludwigsburg – Sie gehören zu den Pionieren der Branche. Fachmagazine bezeichnen die Ludwigsburger als eines der wenigen bis heute unabhängigen Familienunternehmen unter den Reiseveranstaltern. Seit der Firmengründung vor 60 Jahren hat Karawane Reisen gut 280 000 Kunden die Welt gezeigt. 

» Erinnerungen
Kreativ: Peter Dietl in seiner Werkstatt.
KREIS LUDWIGSBURG
Steinmetzarbeit zur Kunst erhoben

Steinheim – Vom Holzschnitzer zum Steinmetz und anerkannten Restaurator. So liest sich die Geschichte der Familie Dietl. Vor genau 120 Jahren ist der Münchner Philipp Dietl nach Steinheim gekommen, weil er sich hier ein besseres Auskommen erhoffte als in Bayern. Seine Nachkommen leben heute gut. Sie gestalten individuelle Grabmale und haben auch dem Zahn der Zeit den Kampf angesagt. 

Die heutigen Chefs von Walker-Technik, Dieter Zaiser-Walker (links) und Bernd Rudolf, mit einem selbst fahrenden Futtermischwagen für große Milchviehanlagen.
KREIS LUDWIGSBURG
Rinderställe sind ihre Spezialität

Schwieberdingen – In der Landwirtschaft ist Walker-Technik eine feste Größe, in der Öffentlichkeit ist das Unternehmen wenig bekannt. Dabei gibt es den Traditionsbetrieb schon seit nahezu 150 Jahren. Und das stets am gleichen Standort im Zentrum von Schwieberdingen. 

Das Familienteam: Helma und Willi Spannknebel mit Tochter Elvira Haas-Spannknebel.
KREIS LUDWIGSBURG
Seit vier Generationen ist alles spitze

Bietigheim-Bissingen – Mit Spitzenware hat Familie Spannknebel schon immer zu tun. Josef Rödig beschäftigt 1851 im Erzgebirge erstmals Heimarbeiter, die für ihn geklöppelt habe. Heute führt Ururenkelin Elvira Haas-Spannknebel mit ihren Eltern das Mode- und Wäschehaus Loos, das vor 65 Jahren in Bietigheim aufgebaut wurde, weiter und hat daneben noch ein Atelier für Maßanfertigungen. Ein Geschäft, das sich in der Familie über die Frauen vererbt. 

Berthold und Thorsten Bäuerle (von links) beim Fertigen eines traditionellen Kummets.
KREIS LUDWIGSBURG
Mit der Sattlerei aufs richtige Pferd gesetzt

Freiberg – Ein selten gewordenes Handwerk übt Familie Bäuerle in dritter Generation aus. In der Fahrsportsattlerei in Beihingen entstehen handgefertigte Pferdeanspannungen – für Ackergäule ebenso wie für edle Rösser. 

Die drei mit dem grünen Daumen: Eberhard, Martin und Max Dötterer (von links).
KREIS LUDWIGSBURG
Schon seit vier Generationen ein Händchen fürs Grüne

Freiberg – Seit 1907 das erste Gewächshaus gebaut wurde, hat sich die Gärtnerei Dötterer sukzessive weiterentwickelt. Aus kleinen Anfängen entstand ein moderner Betrieb mit Produktion für den Großhandel. Eins ist geblieben: Der grüne Daumen wird in der Familie von Generation zu Generation vererbt. 

Harald Fritz zeigt, wie das Gründerhaus, das an derselben Stelle wie die heutige Metzgerei in Freiberg stand, aussah.
KREIS LUDWIGSBURG
Biofleisch als Erfolgsrezept

Freiberg – Metzgermeister Harald Fritz hat vor etwa sieben Jahren komplett auf Biofleisch umgestellt. Diesen Tag hat er noch nicht eine Minute lang bereut. Seither strömt die Kundschaft aus dem gesamten Landkreis nach Freiberg-Heutingsheim in den Laden, der vor genau 100 Jahren gegründet wurde. Und das, obwohl die Ware teils deutlich teurer ist. 

Die WSD-Chefs Hans-Peter und Klaus Gailing.
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Bei Gailing ist schon ein Enkel mit in der Firma

Ludwigsburg – Die Gailings gehören zu den Gründervätern des privaten Wachgewerbes. Und sie führen mit ihrem Ludwigsburger Wach- und Sicherheitsdienst (WSD) Karl Gailing GmbH & Co KG, wie das Unternehmen heute heißt, einen Familienbetrieb par excellence: 102 Jahre Unternehmensgeschichte und die fünfte Generation ist im Unternehmen tätig. 

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