Bietigheim-Bissingen – Der finanzielle Aderlass beim Eishockey-Zweitligisten SC Bietigheim-Bissingen fordert nun auch sein erstes personelles Opfer: Michael Komma, seit vier Jahren als Manager für die sportlichen Belange bei den Steelers verantwortlich, wirft entnervt die Brocken hin.
Zaghaft und halbherzig hatte der 45-jährige Bad Tölzer in der jüngsten Vergangenheit Fragen nach seiner Zukunft bei den Steelers beantwortet. Gesprächen über die Verlängerung seines bis zum 30. April 2010 datierten Vertrages wich er aus, nun sah er sich zum Handeln gezwungen. Seinen Entschluss, der für viele nicht unerwartet kam, hat der sportliche Leiter gestern Klaus Ossig, dem Zweiten Vorsitzenden des Vereins, offiziell mitgeteilt.
Dass in der Entscheidung eine gehörige Portion Gram, aber auch vier Jahre Herzblut für eine engagierte Sache eine Rolle gespielt haben, verhehlt Komma nicht: „Der Verein ist in seinen Strukturen gut aufgestellt. Die wichtigste Personalie, die Verlängerung des Vertrages mit Trainer Christian Brittig bis 2012, ist unter Dach und Fach. Meine Arbeit ist getan“, sagte der frühere Verteidiger der Berlin Capitals, der seit der Saison 2006/2007 in verantwortlicher Position bei den Steelers wirkte.