Damit ließen die Schützlinge von Ramon Gehrmann erneut zwei Punkte liegen, und da die Verfolger durchweg ihre Begegnungen erfolgreich gestalteten, spürt man bereits ihren Hauch im Nacken.
SGV-Coach Gehrmann musste auf zahlreiche Akteure verzichten, zudem zog sich Adam Wilczynski beim Warmmachen eine Zerrung zu. Für ihn kam Demir Januzi nach langer Verletzungspause ins Spiel. Mit dabei waren auch Marijan Salopek, so dass die SGV-Defensive gut besetzt war.
Auf dem schwer bespielbaren Geläuf waren die Schützlinge von Coach Roland Regenbogen gut eingestellt. FV-Spielführer Udo Schrötter ließ mit seinen Abwehrrecken die Gäste nicht ins Spiel kommen. So entwickelte sich eine Begegnung, in der vor den gegnerischen Toren nur wenig abspielte. Was dennoch aufs Tor kam, war eine sichere Beute der beiden Torsteher.
Nach der Pause zog der SGV die Zügel an und bestimmte das Geschehen. Trotz aller Bemühungen gelang jedoch nur wenig, es fehlte der Druck zum Tor und der notwendige Abschluss.
SGV Freiberg: Kraus – Härter (46. Min.), Januzi (76. Sökler), Bortel, Salopek, Asch, Thaqi, Kovac, Gorgoglione (58. Kutlu), Del Genio, Rummel. –
Schiedsrichter: Manuel Bergmann (Erbach). –
Zuschauer: 170.
Schon morgen erwartet der SGV Freiberg im Wasenstadion Tura Untermünkheim (14.30 Uhr). Die Gastgeber wollen verlorenen Boden wieder gutmachen und die Tabellenführung verteidigen. Ein Wiedersehen gibt es mit dem ehemaligen SGVler Marius Müller, der den SGV nach dem Abstieg verlassen hat, und jetzt bei den Gästen auf Torejagd geht. Im Kader des SGV wird Adam Wilczynski aus Vorsicht fehlen, denn er soll nach Möglichkeit am Samstag in Ravensburg einsatzbereit sei. Mit dabei sein wird aber Sven Franzen, der die SGV-Abwehr verstärken soll.
