Schwule müssen sich nicht mehr verstecken. Das ist gut so. Und wenn einer Lust auf schnellen Sex hat, so ist das seine eigene Angelegenheit und geht niemand etwas an.
Falls diese Lust aber an einem öffentlichen Ort wie dem alten Stadtbad ausgelebt wird, sieht die Sache anders aus. Da hilft auch der Hinweis der Stadtwerke nichts, dass es sich beim Bärenbaden ja um eine „private Veranstaltung“ handelt.
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Denn diese Veranstaltung findet immerhin an einem Ort statt, der vor allem von Schülern für den Schwimmunterricht aufgesucht wird. Und dort sollte niemand seinen sexuellen Neigungen nachgehen, wie in seinem Schlafzimmer. Weder Schwule, noch Lesben, noch Heterosexuelle.
Auch das Argument, dass hinterher alles picobello aufgewischt und saubergemacht wird, zieht nicht.
Sollte dies ein Kriterium sein, dann könnte man auch gleich jede andere städtische Liegenschaft für Sexpartys vermieten.