Gestern Mittag war der Abriss des ausgebrannten Energiezentrums beschlossene Sache – zehn Stunden, nachdem der Brand entdeckt worden war. Kurz nach 13 Uhr rückte der erste Bagger an.
Der Abriss dauerte bis in die Abendstunden, die einsturzgefährdete Halle musste Stück für Stück abgetragen werden. „Es brennt im Innern noch – das ist unser Problem“, erklärte Michael Roock, Einsatzleiter der Feuerwehr, am Mittag. Da standen nur noch die Grundmauern des einstigen Prestigeobjekts. Der Geruch von Rauch und Asche lag noch Hunderte Meter entfernt in der Luft.
Während Roock auf einen kleinen Brandherd im Innern der völlig zerstörten Halle zeigte, nahm sich der Baggerführer bereits die Ziegelsteinmauer vor. Einen verbogenen Stahlträger in die Baggerschaufel geklemmt, begann er von oben die Ziegel vollends zu zerstören.