Die Ursprünge von „Teach First“ liegen in Amerika. Dort gibt es bereits seit 1990 ein Programm mit dem Namen „Teach for America“. Die Grundidee dieser Bildungsinitiative ist, dass Hochschulabsolventen nach dem Studium erst einmal für eine gewisse Zeit an Problemschulen gehen und dort den Lehrern bei der Arbeit helfen. Diese pädagogischen Assistenten werden Fellows genannt.
Ziel ist es, die Leistungen von sozial benachteiligten Jugendlichen zu verbessern und den Schülern über den Schulunterricht hinaus Angebote zu machen. „Teach First“ übernimmt die Auswahl und die Schulung der Fellows. Bezahlt werden sie jeweils von den Bundesländern.
In Deutschland gibt es „Teach First“ seit drei Jahren. Die gemeinnützige GmbH ist seit 2009 in drei Bundesländern – Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen – aktiv. Mittlerweile gibt es in vielen anderen Ländern Schwesterorganisationen von „Teach for America“. (wa)