1360 Unfälle gab es vergangenes Jahr. Ein leichter Anstieg zu 2008, langfristig ist die Zahl der Unfälle jedoch gesunken. Viele der Zusammenstöße ereigneten sich an fünf Unfallschwerpunkten im Stadtgebiet. Wie diese sicherer werden können, hat die Stadt nun dargelegt.
Mit 16 Unfällen in drei Jahren – drei davon mit Schwerverletzten – ist die Kreuzung von Marbacher Straße und Bottwartalstraße trauriger Spitzenreiter bei den Unfallschwerpunkten. Deshalb schlägt Richard Schlichzcin vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung vor, dort an der Ampelanlage stadteinwärts größere Leuchtfelder anzubringen.
Unfallschwerpunkte werden nach unterschiedlichen Kriterien definiert. Zum einen sind es Stellen, an denen es – wie nördlich des Residenzschlosses – innerhalb von drei Jahren mehrere Unfälle mit Verletzten gab. Zum anderen Stellen, an denen mehrfach die gleiche Art von Unfall passierte, etwa viermal die Vorfahrt missachtet wurde.
Die Unfallursache wird bei der Definition der Unfallschwerpunkte berücksichtigt, bislang hat die Stadt aber nur die Zahlen bis 2008 analysiert. Die Unfallstatistik von 2009 wird momentan ausgewertet, so Hans Thomas Oberacker vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung. Dazu gehört auch zu überprüfen, ob sich die Zahl der Unfälle an der Kreuzung Heilbronner Straße/Marienstraße verringert hat. Dort wurde die Ampelanlage auf das besser sichtbare LED-Licht umgerüstet. Von 2006 bis 2008 hatte es an dieser Stelle immerhin elf Unfälle mit Verletzten gegeben.