11. März 2010 | Drucken | Versenden
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Das Jugendhaus.
Das Jugendhaus.
Archivbild: Drossel
WALHEIM

„Dschunke“ beteiligt sich an Kunstaktion

(red) – Das Walheimer Jugendhaus „Dschunke“ ist für die Jugendlichen in der Gemeinde eine beliebte Anlaufstelle. Für 2010 sind unter anderem eine Kunstaktion, eine Jugenddisko und ein Sommerfest geplant.

Tobias Pulli, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins für Offene Jugendarbeit „Dschunke“, stellte bei der Hauptversammlung das Programm für das laufende Jahr vor. Außerdem blickte er auf die Aktionen und Veranstaltungen seit der letzten Versammlung zurück.
Ein Highlight des vergangenen Jahres war hierbei der Bau der Grillstelle auf der Walheimer Festwiese am Neckarufer. Diese wurde durch Vereinsmitglieder, sowie mit Unterstützung des Jugendarbeiters und des Bauhofes der Gemeinde Walheim errichtet und steht nun der Allgemeinheit zur Verfügung.
Außerdem veranstaltete der Verein wieder das jährliche Sommerfest und beteiligte sich am Weihnachtsmarkt, beim Römertreiben und beim Sternmarsch zum Jubiläum des Musikvereins. Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, konnte kurz vor der Versammlung noch ein Ausflug auf die Gokartbahn nach Backnang angeboten werden.

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In diesem Jahr will sich der Verein am Projekt „Kunst am Stuhl“ vom Kultur Spektrum Walheim beteiligen, bei dem Jugendliche einen alten Stuhl künstlerisch gestalten. Außerdem steht das Sommerfest, das Walheimer Dorffest und das Sommerferienprogramm an. Auch eine Jugenddisko soll 2010 wieder veranstaltet werden.
Auf der organisatorischen Seite wurde bei den Wahlen einstimmig beschlossen, dass die Vorsitzenden im Amt bleiben. Der Jugendrat tagt nach einer Verkleinerung nun mit vier Mitgliedern. Seine Aufgabe ist es, Veranstaltungen zu planen und mit dem Vorstand zu besprechen.
Nach Aufnahme des Jugendhauses in die Kartei der Einrichtungen zur Abarbeitung von gerichtlich angeordneten Sozialstunden, konnten im Jahr 2009 sechs Sozialstündler eine Gesamtzahl von 105 Arbeitsstunden ableisten. Auch 2010 wurde bereits eine Person mit einer Anzahl von 30 Arbeitsstunden beschäftigt.
Herzlich begrüßt wurde auch Praktikantin Tanja Gröger, die insbesondere ein Programm für Mädchen bietet und die Betreuungsperson während der Öffnungszeiten des Jugendhauses entlastet. Nachdem das Praktikum sehr positiv verlaufen ist, hofft der Verein, eine Regelung zu finden, eine solche Praktikantenstelle in regelmäßigen Abständen anbieten zu können.