(red) – Das lange Warten der Skatspieler des SGV Hochdorf hat ein Ende: Andreas Bornefeld spielte nun einen „Grand Hand Ouvert“ – das wohl seltenste Spiel im Skat.
Seit März vergangenen Jahres hat es das nicht mehr bei der Skatabteilung gegeben. Beim „Grand Hand Ouvert“ ist Bube Trumpf und der Spieler nimmt keinen Skat auf.
„Grand Hand Ouvert, Schneider, schwarz angesagt“, hieß es nun bei den Skatspielern. Diesmal war es Andreas Bornefeld, dem das Glück hold war. Es war der sechste „Grand Hand Ouvert“ in der siebenjährigen Geschichte der SGV-Skatabteilung.
Bornefeld, der Skatkönig 2004 und Skatturniersieger 2007, war zwar auf der einen Seite sehr erfreut über dieses sehr seltene Blatt, aber auf der anderen Seite blieb er Realist: „Es ist der Verdienst des Kartengebers. Ich habe das Blatt nur aufgenommen.“
Wie in Skatkreisen üblich, erhielt er von Abteilungsleiter Ludwig Scherr eine Erinnerungsurkunde. Andreas Bornefeld ist damit der fünfte Spieler der Skatabteilung, der dieses seltene Blatt bekommen hat. Vor ihm schafften das Robert Schmidt (zweimal), Werner Schnell, Horst-Walter Schaefer und Siegfried Thiele.
Info: Die Skatspieler treffen sich jeden Mittwoch um 20 Uhr im Hochdorfer Gasthaus „Sonne“ in der Affalterbacher Straße.