5. Februar 2010 | Drucken | Versenden
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Das Radsportheim soll modernisiert werden.
Das Radsportheim soll modernisiert werden.
Archivbild: Drossel
BESIGHEIM

Mitglieder geben grünes Licht für Hallen-Umbau

Wichtigstes Thema auf der Jahreshauptversammlung der Besigheimer Radsportler war am Mittwochabend der Umbau des Vereinsheims an der Enz. Die Radler segneten die Modernisierung einstimmig ab; diskutiert wurde nur noch über Details.

Für die Radsportler war die Hautversammlung die vorerst letzte große Veranstaltung in ihrem Vereinsheim. Denn schon Mitte März sollen die umfangreichen Umbauarbeiten an der Halle beginnen.
Am Mittwochabend stellten Vorstand und Architektin die Pläne für das Radsportheim vor, die von den Mitgliedern durchweg positiv aufgenommen wurden. Kein Wunder: Schließlich liegt die letzte große Modernisierung schon fast 30 Jahre zurück und der Zahn der Zeit hat an dem Gebäude deutliche Spuren hinterlassen.
Schon bald haben die Radler aber mehr Platz und mehr Komfort. Neben neuen Duschen, Toiletten und Umkleidräumen entsteht im Norden ein Anbau, der als Lager genutzt wird. Im Süden wird die bisherige Küche vergrößert, so dass ein Raum für Schulungen und Versammlungen entsteht. Und auf einer Terrasse in Richtung Enz können die Radsportler dann nach einer Tour ihr Feierabendbier genießen. Bis zum Spätsommer soll alles fertig sein.
Eingeläutet werden die Umbauarbeiten aber zunächst am 27. Februar mit einer Abbruchparty, bei der die Radsportler auch noch auf den einen oder anderen Spender hoffen. Denn die Gesamtkosten von 180 000 Euro kann der Verein nur schwer schultern. Zwar gibt es Zuschüsse von der Stadt (30 000 Euro) und vom Landessportbund. „Ohne einen Kredit könnten wir den Umbau trotzdem nicht stemmen“, erklärte Vorstandsvorsitzender Oliver Schwedt gestern.

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Die Radsportler segneten den Hallenumbau am Mittwochabend einstimmig ab, diskutiert wurde nur noch über Details. Die Sprache kam dabei auch auf das Thema Hochwasser, was durch die nahe gelegene Enz immer wieder ein Thema ist.
Das soll nun auch in den Umbauplänen berücksichtigt werden, sicherte Schwedt zu, so dass die Radler zumindest bei einem Tageshochwasser keine nassen Füße bekommen. „Gegen die großen Hochwasser können wir uns aber nicht ausreichend schützen“, macht der Vorsitzende deutlich.
Damit hatten die Radler schon öfter zu kämpfen. Seit 1964 nutzen sie das Gebäude, das früher Schafsstall und Bauhof war. Mittlerweile ist der Verein auch offizieller Besitzer seines Heims. Er hat es zu einem symbolischen Preis von der Stadt übertragen bekommen.
Das Grundstück habe man von der Stadt für 25 Jahre gepachtet, so Schwedt.

Christina Kehl