(red) – Der Rückblick aufs Jubiläumsjahr 2009 stand im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Geschichtsvereins Bietigheim-Bissingen.
Der Verein feierte 2009 sein 25-jähriges Bestehen. Vorsitzender Manfred Kurz erinnerte an den Festakt am 15. Mai, bei dem der Stuttgarter Historiker Franz Quarthal einen Festvortrag über die Entstehung der Geschichtsvereine in Württemberg hielt. Groß war die Resonanz auf die Festgabe für die 25-jährige Vereinsmitgliedschaft: einen Originalhanddruck des Bietigheimer Künstlers Robert Würth mit einer Ansicht des Hornmoldhauses. Die Fahrradstadtführung und der „Tag der Stadtgeschichte“ am 16. Mai kamen bei den Bürgern gut an.
Höhepunkt des Vereinsjahrs war kurz vor Weihnachten die Herausgabe des Bildbandes „Von der Römerburg zum Ulrichsbuckel. Menschen und Häuser in Bietigheim 1900– 2000.“ In nicht einmal sechs Wochen war die Erstauflage von 750 Stück vergriffen. Eine Neuauflage erscheint Mitte März.
Trotz der kostspieligen „Extragaben“ im Jubiläumsjahr konnte Kassenwart Reiner Theurer einen Rechnungsabschluss mit schwarzen Zahlen präsentieren. Theurers Fazit: Auch im Jahr 2009 konnte der Geschichtsverein seinen 320 Mitgliedern – etwa dank des Bildbandes – einen Gegenwert zurückgeben, der über dem Mitgliedsbeitrag von 15 Euro liegt. Eine Vereinsmitgliedschaft lohne sich also schon materiell, so der Kassenwart.