(je) – Wer als Dozent bei der Kinderuni antritt, der muss auf alles gefasst sein. Auf spontane Fragen und spontane Ideen der jungen Zuhörer. So gerät eine durchgeplante Vorlesung schnell einmal auf Abwege.
Die beiden Dozenten an der Pädagogischen Hochschule, Dr. Anette Hoffmann und Ekkehard Jürgens, haben diese Erfahrung schon gemacht. „Die Kinder haben mich aus meinem Konzept gebracht. Aber das war ganz gut so“, erzählt Jürgens. Nach dem dritten Satz habe er sein Manuskript zur Seite gelegt, und sich nur noch an den vorbereiteten Bildern orientiert.
Ein Vortrag bei der Kinderuni sei viel interaktiver als im normalen Hochschulbetrieb. „Man muss ganz flexibel auf die Zuhörer eingehen und aus seiner Systematik ausbrechen können.“