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8. Dezember 2009 | Drucken | Versenden
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Bei Eiseskälte gibt’s was zum Knabbern

Bei Eiseskälte gibt’s was zum Knabbern

Eigentlich ist alles ganz einfach: Wenn der Boden gefriert oder Schnee liegt, ist es Zeit, unseren Singvögeln im möglichst naturnahen Garten mit artgerechtem Futter zu helfen. Denn die Tiere brauchen bei Eiseskälte viel Energie, um ihren Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. So kann eine Meise in einer einzigen Winternacht zehn Prozent ihres Gewichts verlieren, weiß Herbert Lawo, Vorsitzender des Landestierschutzverbands. Gibt’s dann nichts zu knabbern, bedeutet das den sicheren Tod. Finken, Spatzen, Zeisig, Dompfaff und Kernbeißer mit ihren kräftigen Schnäbeln bevorzugen Körnermischungen. Meisen, Rotkehlchen, Zaunkönig oder Amseln haben zierlichere Schnäbel und lieben weiches Futter – etwa in Form von Meisenknödeln. Brot oder Essensreste haben im sauber zu haltenden Vogelhaus nichts verloren. Vögel sterben daran. (wid)


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