Normalerweise sollten Igel um diese Jahreszeit schon tief und fest weggepennt sein. Aber die milden Temperaturen im November können schon mal den Winterschlaf durcheinanderbringen. Sind Igel gesund und nicht unter 650 Gramm schwer, kommen sie mit kaltem Wetter recht gut zurecht. Wenn sie sich aber bei Kontakt nicht einrollen und die Lunge beim Atmen rasselt, ist Hilfe nötig – inklusive einer Visite beim Tierarzt. Katzen- oder spezielles Igelfutter päppeln das Tier auf, ein Laub-, Reisighaufen oder Holzstapel im Garten sorgen für Rückzugsmöglichkeiten. Vorsicht: Igel sind keine Haustiere, warnt der Landestierschutzverband.
Freigänger unter den Katzen müssen im Winter nicht zu Stubenarrest verurteilt werden. Schnee und Kälte machen ihnen gewöhnlich nichts aus. Nur Nässe mögen sie gar nicht. Vorsicht bei Streusalz! Schlecken sich die Katzen Pfoten und Fell, kann der Magen-Darm-Trakt rebellieren. Am besten die Katze mit einem feuchten Tuch abreiben.
Sind Gartenteiche tief genug (mit 1,20 Metern ist man stets auf der sicheren Seite) und gut begrünt, haben Zierfische keine Probleme. Mit Teichbällen, Styropor oder Strohbüscheln lässt sich eine geschlossene Eisdecke verhindern. Auf keinen Fall die Eisschicht aufhacken. Die Schallwellen lassen die Schwimmblase der Fische platzen. Sie verlieren die Orientierung und sterben. Zusatzfutter brauchen die Fische nicht. (wid)