Die materiellen Schäden eines Einbruchs sind für viele Opfer weniger schlimm als die psychischen Folgen, die diese gewaltsame Verletzung ihrer Privatsphäre nach sich zieht. So leiden nach Angaben der Initiative „Nicht bei mir“ bis zu 70 Prozent der Opfer von Einbrüchen nach der Tat unter Ängsten, 63 Prozent unter Schlafstörungen.
Im Fall des Falles kann man sich beim Opferschutz- Verein Weißer Ring Rat holen. „Wir vermitteln bei Bedarf qualifizierte Psychologen, aber auch Anwälte. Wenn jemand durch einen Einbruch in akute Not geraten ist, ist auch eine punktuelle Finanzhilfe nötig. Allerdings sind wir keine Versicherung“, sagt Hermann Dengel, der Leiter des Weißen Rings in Ludwigsburg. Der Kripo-Hauptkommissar i. R. ist unter Telefon (0 71 41) 86 56 40 zu erreichen. Bei Abwesenheit auf Anrufbeantworter sprechen.