In Ludwigsburg sollen weitere Energieprojekte vom Stapel laufen. Beim Bund läuft die Bewerbung für ein Modellvorhaben. Das Ziel: verbesserte Elektro-Smarts entwickeln und im Alltagseinsatz testen.
Ausgangspunkt für das Projekt ist das Förderprogramm „Modellregionen Elektromobilität“ des Wirtschaftsministeriums in Berlin. Die Region Stuttgart ist seit Juni dieses Jahres einer von bundesweit acht Partnern des Bundes, der den Modellregionen 115 Millionen Euro an Zuschüssen in Aussicht gestellt hat. Um an Geld zu kommen, müssen aus den Regionen konkrete Vorschläge beim Ministerium eingereicht werden.
Ludwigsburg gehört zur hiesigen Projektgruppe – und hat inzwischen den Antrag für ein derartiges Projekt eingereicht. Dies gemeinsam mit einem Firmenkonsortium und Wissenschaftlern. „Für uns ist es schon ein Erfolg, dass sich das Firmenkonsortium für Ludwigsburg als Partner entschieden hat“, sagt Tanja Lukasik, Energiebeauftragte im Ludwigsburger Rathaus.
Nach ihren Worten haben sich kleinere und mittlere Firmen aus der Zuliefererbranche zusammengetan. Sie wollen einen weiterentwickelten Elektro-Smart bauen, etwa mit einer verbesserten Batterie-Variante. Diese Fahrzeuge sollen eine Testphase durchlaufen – eben in Ludwigsburg.
Die Entscheidung sei wohl auch für Ludwigsburg gefallen, weil man hier erst kürzlich das Energiezentrum „Energetikom“ eingeweiht hat, das sich ebenfalls als Projektpartner anbiete.
Bei dem Vorhaben sollen neben Autos auch elektrisch betriebene Fahrräder zum Einsatz kommen.
Derzeit warten die Beteiligten gespannt auf die Entscheidung in Berlin. Wenn alles gut läuft, dann fällt sie noch vor der Bundestagswahl – mit dem Zuschlag für das Ludwigsburger Modellprojekt.
Wenn es so weit kommt, wollen auch die Firmen an die Öffentlichkeit gehen. Bisher wollen sie ihre Namen noch nicht öffentlich machen.