08. Oktober 2008

Bei der Badplanung unbedingt an die Zukunft denken

(red) – Selbstständigkeit im Alter scheitert oft an Äußerlichkeiten: Wohnungen im oberen Stockwerk, Stufen in den eigenen vier Wänden, kleine Badezimmer. Wer auch in späteren Jahren beruhigt und sicher in seiner Wohnung leben will, sollte vorausschauend planen. Dies betrifft vor allen den Sanitärbereich.

Etwa 16 Prozent der Bevölkerung sind bereits heute über 65 Jahre. In den nächsten fünfzig Jahren wird sich dieser Prozentsatz verdoppeln. Barrierefreie Wohnungen werden zukünftig ein Standortfaktor sein. Leicht zugängliche Hauseingänge oder „befahrbare“ Badezimmer verlängern die „Verweildauer“ in den eigenen vier Wänden.
Das Badezimmer kann sich im Alter als „Schicksal“ erweisen. Viele Bäder sind seit mehreren Jahrzehnten keiner größeren Modernisierung mehr unterzogen worden. Hohe Duscheintritte, rutschige Fliesen, fehlende Haltegriffe sind Tücken, mit denen Bewegungsbehinderte kämpfen müssen. Selbst bei neuinstallierten Bädern fehlt häufig die vorausschauende Planung.
Noch immer misst das bundesdeutsche Durchschnittsbad 7,7 Quadratmeter – ausreichende Bewegungsflächen, unterfahrbare Waschtische und rollstuhlgerechte Zugänge kommen in den Planungen nicht vor. Ein einfacher Blick in die Badezimmer signalisiert in den meisten Fällen: Für Bewegungseingeschränkte nicht zu gebrauchen!
Senioren- und behindertengerechte Produkte, die sich durch komfortable Bedienung auszeichnen, gehören heute bei vielen Herstellern zum Standard. Design- und Stilrichtungen können auch hier frei gewählt werden.
Doch nur in Kombination mit einer bedürfnisorientierten Planung durch den Sanitär-Heizung-Klima Fachbetrieb – zu erkennen am blau-rot-gelben Eckring – können diese Produkte ihre Vorteile ausspielen und dem Nutzer die tägliche Hygiene erleichtern.

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