
Bombendrohung am Ludwigsburger Bahnhof

Die Polizei war mit Sprengstoffsuchhunden im Einsatz. Eine Bombe wurde allerdings nicht gefunden.
Der Bahnhof wurde großflächig geräumt. Züge durften ab 14.30 Uhr den Bahnhof zwar passieren, nicht jedoch anhalten. Seit 15 Uhr ist der Bahnhof jedoch wieder freigegeben.
Offenbar handelt es sich bei dem Anrufer um einen Arabisch sprechenden Mann. Er habe vor und nach seiner Bombendrohung eine Art arabisches Glaubensbekenntnis gesprochen. Um was es sich dabei genau handelt, ist noch unbekannt.
Die Ludwigsburger Beamten wurden unterstützt von der Bundespolizei, die auch einen Hubschrauber im Einsatz hatte.
Die Polizei hatte den Bahnhof großflächig geräumt. Im Bahnverkehr kam und kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen. Auch die Busse konnten den ZOB nicht mehr anfahren. Die Ludwigsburger Verkehrslinien haben auf all ihren Linien zusätzliche Busse eingesetzt, „die stehen aber auch im Stau fest“, so der stellvertretende Betriebsleiter Frank Metzger. Inzwischen können auch die Busse die Haltestellen am ZOB wieder anfahren.
Auch umliegende Gebäude wurden geräumt. Nach LKZ-Informationen wurden Patienten einer Kieferorthopädie-Praxis vom Behandlungsstuhl nach draußen gebeten. Und auch Nestlé wurde evakuiert.