03. März 2008

China-Rundreise ohne Hindernisse

In zwei Gruppen reisten die Ludwigsburger 12 Tage lang durch China, von Shanghai über Wuhan und Yichang, der Partnerstadt des Landkreises Ludwigsburg, zum Jangtse-Staudamm, von dort zur Megastadt Chonqing und weiter über Xi’an nach Peking.

Dass sich 260 Leserinnen und Leser der Ludwigsburger Kreiszeitung für eine Chinareise entscheiden würden, übertraf nicht nur die Erwartungen der LKZ, sondern auch die des Veranstalters RIW Medientouristik in Zusammenarbeit mit Bavaria Fernreisen.
In zwei Gruppen bereisten sie das Land mit zwei Tagen Abstand zur selben Zeit. Zwei Mal begegneten sie sich: Zur Begrüßung in Shanghai und zur Verabschiedung in Peking. Den Jangtse erkundeten die Gruppen vier Tage lang auf zwei verschiedenen Schiffen.
Und immer wieder Erstaunen, ungläubiges Kopfschütteln über das neue China. Bereits bei der Ankunft auf dem Flughafen Shanghai: Allein die Länge der Halle des Terminals 1 scheint grenzenlos: 1200 Meter. Gut, die Fahrt mit dem Transrapid in die Innenstadt, Höchstgeschwindigkeit 431 Kilometer pro Stunde, ist auch ein Erlebnis, schließlich kommt die Magnetschwebebahn aus Deutschland.
Dass die Bahnfahrt nach Suzhou, dem „Venedig des Ostens“, aber mit einem dem ICE nicht unähnlichem Zug, einem chinesischen Eigengewächs erfolgt, stimmt nachdenklich.
Ebenfalls reibungslos verliefen alle drei Inlandsflüge. Auch für viele Chinesen ist das Fliegen heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr.
Dafür sind sie abergläubisch. Die Toten- oder Geisterstadt Fengdu entpuppt sich als wahrer Jahrmarkt des Aberglaubens. Erstaunlich, wie das Land täglich aufs Neue Tradition und Fortschritt unter einen Chinesenhut bringt.
Dabei haben sie derzeit zwei hochgesteckte Ziele. Zum einen die Olympischen Spiele in Peking 2008, zum anderen die Expo 2010 in Shanghai.
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