10. Oktober 2008

Damit steigt man heute in die Wanne

(tmn) – Das Bad ist längst nicht mehr nur Ort zum Zähneputzen und Haarewaschen. Im Zuge des Wellness-Booms hat sich die Nasszelle zu einer Wohlfühl-Oase gewandelt. Entsprechend sorgen Designer und Einrichtungsfirmen mit Accessoires dafür, dass sich ein Badezimmer auch mit wenig Aufwand aufmöbeln lässt.

„Gesundheit, Wellness, Sich-schön-machen-Wollen, das alles spielt im Bad immer mehr eine Rolle“, sagt die Designerin Helena Lebá aus Köln. Sie entwirft farbenfrohe Nutzgegenstände für Waschbecken und Co. Der luftige Schwamm mit einem Metallsieb in der Mitte ist ein solches Accessoire. Er ersetzt die klassische Seifenschale. „Er hat den praktischen Effekt, dass es keine glitschige Ablage mehr gibt. Der Seifenschaum läuft durch das Sieb in den Schwamm“, erklärt Lebá.
Aus der Designschmiede „Pension für Produkte“ in Hamburg kommen ebenfalls witzige Bad-Accessoires. Die Badekappe „Gänsehaut“ beispielsweise entpuppt sich beim näheren Hinschauen als Kulturbeutel: An ihrer Öffnung ist ein Reißverschluss befestigt, der die Kappe zur Tasche macht.
Zu den Rennern in Einrichtungsgeschäften haben sich Seifenspender entwickelt. „Er ersetzt die Seifenschale, ohne ihn geht gar nichts“, sagt die Dekorateurin Nadine Popovic von „Bad & Meer“ in Hamburg. „Beliebt sind Sand- und Naturtöne, aber auch eine dunkle Holzoptik.“ Das dunkle Holz, oft kombiniert mit Edelstahl, macht aus einem einfachen Seifenspender ein stilvolles Bad-Accessoire.
Überhaupt könne jeder mit nur wenig Aufwand ein langweiliges, weißes Bad in ein aufregendes Wohlfühl-Zimmer verwandeln. „Mit Handtüchern kann man zum Beispiel schnell und kostengünstig dekorieren.“ Die Dekorateurin empfiehlt dafür Handtücher in verschiedenen Abstufungen eines Farbtons.
„Spaß machen Produkte, die ungewöhnlich sind“, sagt Angela Schlösser von der „Pension für Produkte“. Während sich im Wohn- oder Schlafzimmer Designer bereits in allen Richtungen ausgetobt haben, gibt es im Bad noch einiges an Neuland zu entdecken. Auch der Badewannenstöpsel „Schilfgras“ aus der Hamburger Designschmiede ist beispielsweise ein witziger Gag. Auf dem Stöpsel ist ein grünes, langes Schilfgras montiert, das aus der mit Wasser gefüllten Badewanne heraus lugt und ein Gefühl von Naturteich vermittelt. Damit geht man gerne baden.

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