LUDWIGSBURG | 14. August 2008

Ein Star, der den Namen Nik Presnik trägt

(san) – Erst im Frühjahr wählten ihn die Ludwigsburger SWR4-Hörer bei der „Superwunschmelodie“ zum zweiten Mal in Folge auf Platz 1. Und nun kommt er ins Blühende Barock: Nik P. ist beim Fest der Regionen am Sonntag, 14. September, mit dabei.

Bild: Michael Malfer

„Leb deinen Traum – träume nicht dein Leben“ – so lautet die Devise des 46-Jährigen, der mit richtigem Namen Nik Presnik heißt.
Er selbst hat sich voll daran gehalten: In seiner Heimat Österreich zählt der Blonde mit den blauen Augen schon seit Ende der 1990er Jahre zu den erfolgreichsten Interpreten seines Genres.
Über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus bekannt wurde Nik P. durch den Superhit „Ein Stern, der Deinen Namen trägt“. Die Fassung, die er zusammen mit DJ Ötzi einspielte, wurde zur erfolgreichsten Single in Deutschland. Sogar Freddy Quinns „Die Gitarre und das Meer“ überholte Nik P. mit seinem Titel, der am längsten in den Top 10 der deutschen Single-Charts war.
2008 gewann er den deutschen Musikpreis Echo in der Kategorie „Hit des Jahres“.
Doch bis dahin war es ein weiter Weg. Presnik wurde am 6. April 1962 als Sohn eines Russen geboren, den es während des Zweiten Weltkriegs nach Kärnten verschlagen hatte.
Nach dem frühen Tod seiner Mutter wuchs er getrennt von seinen vier Geschwistern bei einer Pflegefamilie auf der Krassnitz in Kärnten auf. Er schloss die Hauptschule ab und absolvierte im Anschluss eine Ausbildung zum Kellner.
Nach seiner Zeit beim Bundesheer arbeitete er erst als Zimmermann, dann als Techniker bei einer Zulieferfirma für die Zellstoffindustrie.
Schon als Jugendlicher hatte er sich selbst das Gitarrenspiel beigebracht und eine eigene Band gegründet. Als sein späterer Chef, der Manager Klaus Bartelmuss, Presniks Talent erkannte, richtete er in einem ehemaligen Stallgebäude im steirischen Teufenbach ein Tonstudio in.
Unter dem Titel „Gebrochenes Herz“ entstand zusammen mit Presniks Begleitband „Reflex“ 1997 sein Debütalbum; der Beginn einer steilen Karriere, die von zahlreichen Auszeichnungen gesäumt war – und ist.
Mit seinen einprägsamen Refrains und Texten begeistert er seine Fans immer wieder aufs Neue – bestimmt auch am 14. September im BlüBa.

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