10. Oktober 2008

Energie aus dem Erdreich zum Heizen nutzen

(red) – Heizen mit Wärmepumpen liegt im Trend. Zwar sind die Anschaffungskosten deutlich höher als die für Öl- oder Gasheizungen. Doch durch die niedrigeren Betriebskosten amortisiert sich die Heizungs-Alternative auf längere Sicht, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

Bild: Grohe/Immowelt.de

Zusätzlich sollte das Gebäude isoliert sein

Während sich die Öl- und Gaspreisspirale immer weiter nach oben dreht, kommt energiesparendes Heizen und Warmwassererzeugen mit gespeicherter Wärmeenergie aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft zunehmend in Mode. Die Nutzung dieser regenerativen Energieträger können Haushalte mit Hilfe von Wärmepumpen realisieren, die sich am Markt immer stärker durchsetzen, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.
Wärmepumpen arbeiten nach einem einfachen Prinzip. Zum Heizen entziehen sie der Umwelt Wärme, die durch Verdichtung und ein verdampfendes Kühlmittel auf höhere Temperaturen gebracht wird. Damit die Pumpen tatsächlich kostengünstig und umweltschonend arbeiten können, muss aber auch das Gebäude gut isoliert sein, erklärt Immowelt.de. Außerdem sollte auf die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe geachtet werden.
Diese gibt das Verhältnis von abgegebener Wärmeleistung zu aufgenommener Leistung (Energie, Antriebsleistung) im Verlauf eines Jahres wieder. Das heißt: Je höher die Jahresarbeitszahl, desto höher der Wirkungsgrad der Wärmepumpe. Damit Effizienz gewährleistet ist, sollte die Jahresarbeitszahl deutlich über drei liegen.
Wer sich für eine Wärmepumpe entscheidet, kann für die Investition auch eine staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Anfang des Jahres wurden elektrisch angetriebene Wärmepumpen in das „Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien“ aufgenommen. Dementsprechend können Bauherren und Hauseigentümer für den Einbau Fördergelder vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Die Höhe bemisst sich an der beheizten Fläche.

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