08. Oktober 2008

Haus als Kapitalanlage

(akz) – Als Kapitalanlage übertreffen denkmalgeschützte Gebäude das klassische Eigenheim. Experten nennen die durchweg höheren Mieten, die größeren Wertsteigerungen und die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten als Gründe, die eine denkmalgeschützte Immobilie auf Dauer so wertvoll machen. Auch die Inflation könne ihr nichts anhaben.

Bild: Braas

Voraussetzung für diese Vorteile ist natürlich, dass die zuständige Denkmalschutzbehörde die Immobilie als Denkmal einstuft und dass denkmalpflegerische Arbeiten ordnungsgemäß nach Behördenvorgaben vorgenommen werden. So darf jede Baumaßnahme auch erst beginnen, wenn das Amt seinen Segen gegeben hat.
Wer eine denkmalgeschützte Immobilie saniert, spart Steuern: Kapitalanleger dürfen ihre Aufwendungen zur Sanierung des Altbaus zu 100 Prozent über insgesamt zwölf Jahre abschreiben – nach dem Einkommensteuergesetz acht Jahre lang je neun Prozent und vier Jahre lang sieben Prozent. Beim selbst genutzten Baudenkmal sind es immerhin 90 Prozent der Summe, die zu neun Prozent über zehn Jahre hinweg abgeschrieben werden dürfen.
Selbstverständlich spielt auch die Renovierung des Dachs bei vielen denkmalgeschützten Gebäuden eine Rolle. Dabei passen sich beispielsweise Braas-Dach-ziegel aus Ton mit ihrer natürlichen Optik sowohl an den jeweiligen Baustil als auch an das ursprüngliche Deckungsmaterial an.

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