24. Dezember 2010

Kein Rast und Ruh

Von Jutta Borcherding aus Ludwigsburg zur Melodie von „Vom Himmel hoch, da komm ich her“

Ein neuer Text wird heut gesucht,
findt er Gefallen, wird‘s verbucht.
Drum setz ich mich geschwinde hin
und warte: was kommt in den Sinn?

Jutta Borcherding
Ein neuer Text wird heut gesucht,
findt er Gefallen, wird‘s verbucht.
Drum setz ich mich geschwinde hin
und warte: was kommt in den Sinn?

Eventuell kommt’s zu Gehör,
das würde mich gar freuen sehr!
Gesungen von ’nem großen Chor;
das kommt nicht alle Tage vor!

Bin zwar kein Martin Luther nicht,
doch kann ich schreiben ein Gedicht,
das sich auch richtig reimen tut;
so ist es recht, so ist es gut!

Die Weihnachtsbotschaft ist zwar alt,
erfreut noch immer Jung und Alt.
Ein Kindelein, so zart und fein,
das soll eu’r Freud und Wonne sein!

Wie ging es damals ärmlich zu!
Da war bestimmt kein Rast und Ruh!
Drei König kamen her zum Kind
und beugten ihre Knie geschwind

vorm Kind, das in der Krippe lag.
Es wusst noch nichts von Müh und Plag,
nimmt Königsgaben huldvoll an!
Ob wir es hätten auch getan?

Herodes eifersüchtig war!
Sah seine Herrschaft in Gefahr.
So ließ er töten alle Kind’,
die grade erst geboren sind!

Die Kön’ge ritten flugs nach Haus
und ruhten von dem Stress sich aus.
War’n froh, das Kindlein anzusehn,
dess‘ Vater wohnt in Himmelshöhn!

So wünsche ich euch allzumal,
die ihr versammelt seid im Saal,
gesegnet’ Weihnacht’, frohes Jahr!
So soll es bleiben immerdar.
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