LUDWIGSBURG | 01. Mai 2010

Kürbis-Tipp Nummer 10: Stefan Hinner berät

(kaja) – Es ist so weit: Die Wachsstums-Saison ist vorbei und rechtzeitig vor der Meisterschaft am Sonntag, 5. Oktober, sollte man sich Gedanken um die Ernte machen.

„Machen Sie aus der Ernte einfach eine kleine Fete und laden Sie Verstärkung ein“, rät Kürbis-Experte Stefan Hinner. Als Hilfsmittel für den Transport des Kürbisses bereitstehen sollten: eine stabile Plane sowie eine Palette samt weicher Auflage.
Wenn der Kürbis abgeschnitten wird, muss er vorsichtig auf die Plane gerollt werden. „Aber Vorsicht! Fassen Sie den Kürbis auf keinen Fall am Stil an“, rät Hinner. Denn der Stil sei der „Korken“ der Frucht. Wenn er als Hebel benutzt wird, krache er sehr leicht ab – aber auch beim Rollen und Heben sollte man darauf achten, dass der Stil nicht verletzt wird.
Liegt der Kürbis auf der Plane, hebt man ihn am besten mit vereinter Kraft auf die Palette, wo man ihn auf eine weiche Unterlage bettet – damit beugt man Verletzungen der Riesenfrucht vor. Die Palette samt Frucht sollte dann mit einem Radlader, Gabelstapler oder Frontlader ins Trockene gebracht werden. Und nicht vergessen: „Kürbisse sind bei Mäusen sehr beliebt. Schützen Sie ihn vor Knabberattacken – etwa mit Mausefallen.“
Nun gilt es nur noch, den Riesenkürbis nach Ludwigsburg zum LKZ-Kürbiswiegen am 5. Oktober zu bringen. „Beim Ausladen in Ludwigsburg stehen Radlader zur Verfügung, so dass die Kürbisse damit abgeladen werden können“, verspricht Stefan Hinner. Kleinere Exemplare könnten natürlich auch im Kofferraum oder auf den Autositzen transportiert werden.

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