LUDWIGSBURG | 01. Mai 2010

Kürbis-Tipp Nummer 9: Stefan Hinner berät

(kaja) – Der Herbst ist da. Fast jede Kürbispflanze bekommt nun Mehltau, die Blätter sterben ab – wer jedoch einen Riesenkürbis ernten will, der sollte diesen Prozess verlangsamen, damit die Frucht noch weiter wachsen kann. Es hilft, die Blätter mit einer Mischung aus Milch und Wasser (im Mischverhältnis 1 zu 9; idealerweise Milch mit 3,5 Prozent Fett) zu besprühen.

Ein weiteres Problem, das Züchter herausfordert: Die Dellen der Früchte, die sie gerne bilden. „Treten solche Unregelmäßigkeiten in der Rundung des Kürbisses an der Unterseite, also in Bodennähe auf, stellen sie ideale Höhlen für Mäuse dar“, sagt Experte Stefan Hinner. Die Nager fühlen sich in den Kürbishöhlen sehr wohl – es ist warm und trocken und es gibt genügend zu knabbern. Wer seinen Kürbis schützen will, stellt um die Frucht herum Mäusefallen auf – „oder schickt die Katze des Nachbars regelmäßig vorbei“, so der Experte schmunzelnd.
Längere Trockenperioden gibt es auch jetzt noch. Auch wenn sich das Wachstum der Frucht sehr verlangsamt hat, so sollte man den Kürbis dennoch regelmäßig gießen. „Die Pflanze muss eine stetige Wasserzufuhr gewöhnt sein, da es ansonsten bei starken Regenfällen zu einem Wachstumsschub kommen kann, der die Kürbisfrucht zum Platzen bringen kann“, warnt Hinner.
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