14. Mai 2009

Ludwigsburg startet lang angelegtes Kunstprojekt

Das Kunstprojekt „AUSSERDEM – Kunst im öffentlichen Raum“ ist einer der kulturellen Höhepunkte im Jubiläumsjahr „300 Jahre Ludwigsburg“. Die temporäre Ausstellung zeigt von 11. Juni bis 22. November sieben Positionen zeitgenössischer Kunst in der Innenstadt und beschäftigt sich mit der Wechselwirkung von Kunst, städtischem Raum und Öffentlichkeit. Die sieben teilnehmenden, in einem Wettbewerb ausgewählten Künstler sind Edgar Gutbub, Hans Hemmert, Knowbotic Research, Francesco Mariotti, Elodie Pong, Hedi Schwöbel und Timm Ulrichs. Ihre Arbeiten setzen sich mit historischen, sozialen, kulturellen oder topografischen Aspekten der Stadt auseinander. Sie reichen von der Architekturskulptur und Skulpturen, die sowohl mit konkreten als auch abstrakten Formen arbeiten, über eine Video- und Lichtkunstarbeit bis hin zur interaktiven Skulptur. Das Kunstprojekt soll in einem dreijährigen Turnus weitergeführt werden und exemplarisch zeigen, was zeitgenössische Kunst im Stadtraum heute sein kann, wohin sie sich entwickelt und ob und wie sie den öffentlichen Raum verändern kann.

Die Auswahl der sieben Künstler erfolgte durch den Ludwigsburger Kunstbeirat. Dieser Kunstbeirat besteht aus Kunstsachverständigen und Personen aus der Kommunalpolitik. Die an dem Projekt beteiligten Kunstsachverständigen sind Dr. Beate Elsen vom Museum Würth in Künzelsau, Christian Gögger vom ZKMax München, Petra von Olschowski von der Kunststiftung Baden-Württemberg, Robert Simon vom Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon, Kurt Tassotti, Verband Bildender Künstler und Künstlerinnen Württemberg e.V. und Dr. Andrea Wolter-Abele, vom Kunstverein Ludwigsburg e.V. Das Auswahlverfahren erfolgte durch einen eingeschränkten Wettbewerb.

Zunächst schlugen die Kunstsachverständigen jeweils drei Künstler für den Wettbewerb vor, die eingeladen wurden, speziell für das Projekt in Ludwigsburg einen Entwurf zu erarbeiten. Im Zuge einer gemeinsamen Stadtbegehung wurden die Künstler in die Auswahl möglicher Standorte einbezogen. Aus 17 eingesendeten Entwürfen wählte der gesamte Kunstbeirat dann sieben Künstler aus, die zur Realisierung ihrer Entwürfe eingeladen wurden.
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