10. Juli 2008

Martina Wössner aus Steinheim/Murr mit ihren Toypudeln Kessy und Knöpfchen

Martina Woessner mit Kessy und Knoepfchen
Kessy
Knoepfchen
„Angekuckt heißt mitgenommen“

Bis zum 26. 8. 2007 wusste ich nicht, dass das wirklich so ist.
Ich, die bis zu diesem Tage mit Hunden nichts anfangen konnte, habe zwischenzeitlich schon zwei.
Mein Lebensgefährte wollte irgendwann einen Toypudel. Toypudel ist die kleinste Rasse des Pudels, intelligent (was der Pudel an sich ja eh ist) und haart vor allen Dingen nicht.
Immer wieder im Internet gestöbert fand er eine Züchterin in Memmingen (Allgäu). Wir riefen gleich mal an und die Züchterin meinte, es wäre noch ein Mädche abzugeben. Knappe 2 Stunden später waren wir in Memmingen.Über 15 Pudel begrüssten uns erstmal, bis wir unser Knöpfchen zu Gesicht bekamen. „Knöpfchen“ deshalb, weil sie so treuherzige Knopfaugen hat und wir sie sofort ins Herz schlossen. Ich, immer noch skeptisch, nahm sie dann auch mal auf den Arm und da war es um mich geschehen. Knöpfchen musste mit – noch an diesem Tag.
Meine Mutter war auch total in sie vernarrt und wollte auf einmal auch ein kleines Pudelchen. Wieder riefen wir die Züchterin an und gaben unsere „Bestellung“ durch. Voraussichtlich Mitte Dezember 2007 wäre der nächste Wurf.
Ende Dezember 2007 besuchten wir dann die kleine LaFee, genannt Fee. Dort angekommen lief uns Kessy, eine Zwergpudel-Dame, im Alter von 4 Monaten entgegen. Der erste Satz meines Lebensgefährten war „Die muss mit – für Knöpfchen“.
Eine Stunde später war mir klar, dass das kein Scherz war, denn auf der Heimreise sass Kessy mit im Auto. Anfangs war es für Knöpfchen eine große Umstellung, sie war eifersüchtig. Immerhin war sie seither immer der Mittelpunkt. Doch nach 4 Wochen hatten sich alle daran gewöhnt, selbst Knöpfchen genießt es, Kessy zum Spielen oder auch mal zum Streiten zu haben.
Knöpfchen ist eher eine Diva, sie läuft galant um jede Pfütze rum. Kessy dagegen liebt es, sich im Dreck zu wälzen, weil weiß. Knöpfchen ist mittlerweile 1 Jahr und Kessy 9 Monate. Wir sagen immer, Kessy ist kein Hund, sie ist etwas einzigartiges. Sie benimmt sich nämlich wie ein Baby. Sie sucht ständig Körpernähe, selbst abends im Bett drückt sie sich an mich und schläft in meinem Arm ein. Wir haben kein Bett mehr, dafür ein großes Hundekörbchen, in dem auch wir mitschlafen dürfen. Ja, sie dürfen beide im Bett schlafen, obwohl ich anfangs dagegen war. „Mir kommt kein Hund ins Bett“, war meine Aussage. Aber unsere Hunde sind ja keine Hunde, sondern „Wolleknäuel“.
Seit ich Hundebesitzerin bin, ist „Gassi gehen“ zu einer meiner Lieblingsbeschäftigung geworden. Ich weiß, dass sich meine Hunde darauf freuen und wenn es meinen Hunden gut geht, geht es mir noch besser. Den berühmten „Pudelschnitt“ (mit Bömmels) bekommen Knöpfchen und Kessy nicht. Wir legen selbst Hand an die Schere und sie sehen danach immer so aus, dass sie unter die Leute gehen können.

Die Hundemamamartina
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