10. Oktober 2008

Öko-Sanierung spart viel bares Geld

Marktanreizprogramm, Kesselbonus, Förderung von KfW und BAFA – nie war ökologisch modernisieren so attraktiv wie heute. Dies spricht sich herum. Alleine zwischen 2002 und 2007 stieg die Zahl der Wohnungen, die mit erneuerbaren Energien ausgestattet wurden, von 347 000 auf 1 250 000.

Bild: Solvis

Ab 2009 wird der Einbau von Heizungsanlagen für die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien bei Neubauten Pflicht. Doch auch die Besitzer bestehender Gebäude sollten die Gunst der Stunde nutzen und Kessel, die älter als zehn Jahre sind, austauschen.
Doch obwohl sich viele Hauseigentümer im Klaren darüber sind, dass die Investition in eine moderne Heiztechnik lohnt, zögern sie.
Helmut Jäger, Geschäftsführer von Solvis, rät Immobilienbesitzern, nicht länger mit einer Investition in klimaschonende Heizungssysteme zu warten: „Fakt ist: Die Investitionszurückhaltung kostet Hausbesitzer bares Geld.“
Mit den Fördermitteln für erneuerbare Energien der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) rechnet sich die Investition vom ersten Tag an. „Die Reduzierung der Energiekosten, die durch eine moderne Heizungsanlage möglich ist, spart sofort Geld – und zwar mehr, als für Kreditzinsen und Tilgung aufzubringen ist“, so Jäger. Selbst ohne staatliche Förderung rechnet sich der Einbau nach rund zehn Jahren. Wer sich dennoch nicht entscheiden kann, sollte die unverbindliche Beratung durch einen qualifizierten Heizungsbauer vor Ort in Anspruch nehmen. Der berechnet die Kosten.

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