08. Oktober 2008

Regelmäßige Dachinspektion beugt teuren Folgeschäden vor

(red) – Wer kleinere Schäden am Dach ignoriert, riskiert dauerhafte Schäden der Bausubstanz, warnen die Experten des Internetportals dach.de.

Bild: www.dach.de

Das Auto wird regelmäßig zum Kundendienst in die Werkstatt gegeben. Die Notwendigkeit einer Dachinspektion unterschätzen Hausbesitzer dagegen häufig. Dabei ist das Dach Wind und Wetter das ganze Jahr über ausgesetzt, betonen die Experten des Onlineportals dach.de und verweisen auf mögliche Verschleißerscheinungen.
Nicht selten weisen ältere Dächer ganz deutliche Spuren dieser intensiven Beanspruchung auf, wie beispielsweise Algen, Moose oder Flechten. Der Handlungsbedarf drängt sich hier allein aus optischen Gründen geradezu auf. Vielfach wird jedoch nicht nur das Eindeckungsmaterial in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch die Konstruktion.
Zudem macht auch der technische Fortschritt vor Dächern nicht halt. So gelten inzwischen längst andere energetische Standards als beispielsweise noch vor 30 Jahren, daher sind viele Dachkonstruktionen allein aus energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr haltbar.
Wer sein Dach wirkungsvoll saniert, also zum Beispiel in eine bessere Dämmung investiert, kann nicht nur Heiz- und Energiekosten sparen, sondern darüber hinaus auch Fördermittel der KfW Förderbank beantragen. Befindet sich das Dach in einem einwandfreien Zustand, steigt damit auch automatisch der Wert der Immobilie – schließlich ist das Dach ein wichtiger Indikator für den Gesamtzustand eines Hauses.
Ist die fünfte Fassade optimal gedämmt, verbessert sich auch das Wohnklima unter dem Dach. Die regelmäßige Wartung des Daches inklusive etwaiger Reparaturen sollte daher ganz selbstverständlich sein. Neben witterungsbedingten Überprüfungen, zum Beispiel nach starken Regenfällen oder heftigen Stürmen, sollte mindestens zweimal im Jahr eine größere Inspektion von einem Dachprofi vorgenommen werden – idealerweise im Frühjahr sowie vor dem Winter, und zwar innen wie außen.
Das Hauptaugenmerk sollte dabei auf der Dachoberfläche liegen, die es auf lockere bzw. beschädigte Teile hin zu untersuchen gilt. Auch der Zustand der Anschlüsse ist wichtig. Zuletzt sollte man noch die Dachrinnen und Kehlbleche von Verschmutzungen befreien, damit das Regenwasser ungehindert ablaufen und keinen Schimmel an den Hauswänden hervorrufen kann.
Im Dachraum selbst gilt es darauf zu achten, dass sich auf Pfetten und Balken kein Schimmel und keine Fäulnis gebildet haben. Achtung auch bei Rissen und gelösten Teilen: Hier kann mitunter die gesamte Tragkraft des Dachstuhls beeinträchtigt sein.
Info: Zum Thema „Alles rund ums Dach“ bietet das Internetportal dach.de eine Informationsbroschüre für Bauherren und Renovierer an. Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden unter E-Mail: info@dach.de oder Fax (08 21) 5 67 62 87.

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