21. Juni 2010

Schöner als das Original

Das neue Bernsteinzimmer
Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der Soldatenkönig, überreichte 1716 Zar Peter I. bei dessen Besuch in Preußen das Bernsteinzimmer als Geschenk. Erst 1755 fand es seinen vorerst endgültigen Platz im Katharinenpalast vor den Toren St. Petersburgs.

Das neue Bernsteinzimmer
Friedrich Wilhelm I. von Preußen, der Soldatenkönig, überreichte 1716 Zar Peter I. bei dessen Besuch in Preußen das Bernsteinzimmer als Geschenk. Erst 1755 fand es seinen vorerst endgültigen Platz im Katharinenpalast vor den Toren St. Petersburgs.
Im Lauf der Jahre trocknete der Bernstein aber aus, zerbrach und musste ständig renoviert werden, das letzte Mal Anfang des 20. Jahrhunderts.
Während der deutschen Belagerung von Leningrad wurde das Bernsteinzimmer demontiert und zunächst nach Königsberg verfrachtet, wo sich seine Spur in den Wirren der letzten Kriegsmonate verliert.
Gerüchte und Geschichten über den Verbleib des originalen Bernsteinzimmers gibt es viele, gefunden wurde es, mit Ausnahme einer Paneele, bislang noch nicht.   
Die Planung zur Rekonstruktion des Bernsteinzimmers begann bereits 1986. Mit westlicher Hilfe wurden die Arbeiten ab 1999 forciert, so dass das Bernsteinzimmer zur Stadtgründungsfeier von St. Petersburg im Jahre 2003 wieder in seinem alten Glanz erstrahlte.
Besser noch: Alle Experten sind  einer Meinung, dass dank neuer Techniken der Glanz des Bernsteinzimmers das Original in seinen Anfangszeiten sogar weit übertrifft. Und die meisten LKZ-Reisenden haben es jetzt gesehen, das „Achte Weltwunder“.
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