10. Oktober 2008

Umbau abstimmen: Neues Bad muss allen gefallen

(vds) – Ein neues Bad ist wie ein neues Auto: Es soll in allen Belangen passen, optisch überzeugen, funktionell und sicher sein, dem neuesten Stand der Technik entsprechen – und eine sparsame Haushaltsführung begünstigen. Außerdem verlangen alle Familienmitglieder danach, sich darin rundum wohlfühlen zu können.

Grafik: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

Ein anspruchsvolles Ziel, das nur mit dem nötigen Know-how und der entsprechenden Fachkompetenz sicher erreicht wird, erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Allerdings lässt sich, so der Branchenverband weiter, die Vision vom Wunschbad problemlos eigenhändig konkretisieren.
Folgende Tipps hat die VDS: Alle künftigen Benutzer füllen Wunschzettel aus, legen in geselliger Runde die Prioritäten fest und prüfen die räumlichen Gegebenheiten. Nachdem die Größe herkömmlicher Bäder den modernen Ansprüchen kaum noch genügt, sollte darüber nachgedacht werden, die Quadratmeterzahl durch einen Durchbruch zur Abstellkammer oder zu einem leer stehenden Zimmer zu erhöhen.
Zudem kann eine clevere Planung die Ausstattung auch auf gleicher Fläche verbessern – zum Beispiel über eine unkonventionellere Anordnung von Dusche, WC und Waschbecken. Schließlich muss ja nicht immer alles einfach an der Wand aneinandergereiht werden. Installationsblöcke bergen da erstaunliche Lösungen. Wichtig: Bei jeder Idee stets die Bewegungsfreiheit im Blick haben. Vor Objekten sind das zum Beispiel wenigstens 75 Zentimeter.
Anschließend empfiehlt es sich, so die VDS, die vielen verschiedenen Angebote der Markenhersteller im Sanitärfachhandel unter die Lupe zu nehmen. Eine gute Gelegenheit dafür biete der „Tag des Bades“ am Samstag, 20. September. Sind die gedanklichen Vorarbeiten abgeschlossen, lässt sich am Computer ermitteln, inwieweit Wunsch und Wirklichkeit zu vereinbaren sind.
Die erzielten Resultate ersetzen laut VDS zwar nicht ein fachgerechtes Konzept, sie geben jedoch einen ersten Vorgeschmack. Dem autorisierten Sanitärinstallateur, der zur Feinabstimmung in jedem Fall hinzugezogen werden müsse, seien sie obendrein eine wertvolle Hilfestellung bei der Auswahl der Ausstattung sowie bei der Kalkulation und späteren detaillierten Umsetzung. Darüber hinaus wisse er um die baulichen und technischen Möglichkeiten und könne „mit Gewähr“ Veränderungen am Wasser- und Heizungsnetz vornehmen.
Wie es weiter heißt, koordiniert der SHK-Profi je nach Umfang der Renovierung oder Modernisierung vielleicht sogar die anderen Gewerke wie Maurer, Elektriker oder Fliesenleger. Im Gegenzug sollte man alles, was seine Tätigkeiten behindern könnte, aus dem Weg räumen und Vorkehrungen gegen Staub und Schmutz treffen. Auch sei es ratsam, die Nachbarn in das Projekt „Badumbau“ mit einzubeziehen und sie darum zu bitten, im Notfall ihr Bad zur Mitbenutzung zur Verfügung zu stellen.

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