LUDWIGSBURG | 13. September 2008

Visitenkarten: Billiger und bunter als eine Telekom-Aktie

Häuslesbauer, Renovierer und alle Humorbegabten aufgepasst: Setzen Sie Ihr sauer verdientes Geld sinnvoll ein – ersteigern Sie die Visitenkartensammlung der LKZ-Ferienaktion.

Bildmontage: LKZ


Und falls Sie der Meinung sind, die rosa Tapete gefällt Ihnen doch besser fürs Schlafzimmer, auch kein Problem – vielleicht passen die Visitenkarten ja doch eher als Wandschmuck in den Hobbykeller oder ins Büro. Toll machen sich die Kärtle aus aller Welt natürlich auch unter einer Glasscheibe auf dem Wohnzimmertisch.
Was auch immer – ins Altpapier sollen sie nicht wandern. Und deshalb versteigern wir sie für einen guten Zweck. Das Geld kommt unserer Weihnachtsaktion und damit sozialen Einrichtungen zugute.
Also, schicken Sie uns Ihre Offerte. Mindestgebot: Startpreis 10 Euro. Bedenken Sie: Das ist weniger, als eine Telekom-Aktie kostet. Und unsere weit über 1000 Kärtle machen Ihnen mit Sicherheit mehr Freude.
Sind doch darunter wirklich weit gereiste Exemplare. Zum Beispiel die von Helmut Möhrer aus Mundelsheim. Er ging in Thailand und Kambodscha, in Indonesien, Vietnam und Marbach auf Visitenkartensuche.
Auch außerhalb des Schwabenlandes hat die Ferienaktion Fans. Heidi Becker aus Hardegsen bei Göttingen war zur Venezianischen Messe in Ludwigsburg. Für die Ferienaktion hat sie Visitenkarten geschickt und für die Messe-Macher ein dickes Lob: „Es ist toll, was sie auf die Beine bringen.“ Hinter vielen Kärtle stecken auch Geschichten. Veronika Emmerling aus Ludwigsburg hat eine zu erzählen. Sie war unterwegs in Schleswig-Holstein, als gegen 19 Uhr der Scheibenwischer im strömenden Regen kaputt ging. Der Kfz-Meiser vom Tankhof Wrist lag zu der Zeit in der Badewanne. Seine Gattin scheuchte ihn raus, der Meister reparierte. Und seither, so unsere Leserin, „vergessen wir nicht, wo die kleine Stadt Wrist liegt“. Also, wer dort mal vorbeikommt, kann den Meister, Herrn Harder, gerne von der Ferienaktion grüßen.
Auch eine Visitenkarte aus dem französischen Dambach-la-Ville hat eine Geschichte. Die Familien Günter und Manfred Dambach aus Ludwigsburg. Mit Schwester Elfried Lutz geb. Dambach sowie Kindern und Enkelkindern besuchten sie den Ort ihrer Vorfahren.
Info: Visitenkarten an die Ludwigsburger Kreiszeitung, Ferienaktion, Körnerstraße 14–18, 71634 Ludwigsburg. Gebote für die Versteigerung an dieselbe Adresse oder als Mail an: stadtredaktion@lkz.de.

Wilfried Hahn
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