KREIS LUDWIGSBURG | 26. August 2008

„Das beste Kantinenessen im Landkreis“

Ludwigsburg – Zeit ist Geld. Dieses Motto wird für das Mittagessen im Betriebsrestaurant der Kreissparkasse Ludwigsburg völlig außer Kraft gesetzt. Die Mitarbeiter genießen ihre Pause und verweilen gerne in ihrem Casino, das ein architektonisches Highlight ist.

Bilder: Alfred Drossel

Holz, Glas, Leder. Dies sind die drei Hauptmaterialien, die dem im Juni 2007 eröffneten Betriebsrestaurant der Kreissparkasse seine klare Struktur geben. Über dem 540 Quadratmeter großen Raum mit Parkett aus Räuchereiche legt sich schwungvoll und kontrastreich eine naturfarbene Eichenholzdecke. Vier ovale Oberlichter sowie schmale Beleuchtungskörper durchbrechen deren einzelne Lamellen. Darunter verbergen sich – elegant gelöst – Schallschutz, Sprinkleranlagen und Belüftungssysteme.
Die planerische Herausforderung war die Abfahrt zur Tiefgarage, die integriert werden musste. Um deren riesigen Kubus bildet das Casino ein großes U. Eine umlaufende Bank in schwarzem Leder stellt die Verbindung zwischen den beiden Raumabschnitten her. Die rechts und links verglasten Wände öffnen den Blick zur Gartenstraße. Runde und eckige Tische vom Bauhaus-Designer Charles Eames und die klassischen Arne-Jacobsen-Stühle zeugen vom guten Geschmack – nicht nur beim Mittagessen.
„Bei uns gibt es das beste Kantinenessen im Kreis Ludwigsburg“, lobt Helga Meyer, Mitarbeiterin in den Bereichen Vermögensverwaltung und Wertpapiere, den Speiseplan. „Es gibt nichts auszusetzen.“ Dem kann ihr Arbeitskollege Thomas Rau nur zustimmen: „Und für die Männer, die noch nicht ganz satt geworden sind, gibt es immer einen Nachschlag. Wohlgemerkt kostenlos.“ Ob Krustenbraten oder überbackenes Putenschnitzel – unter den vier Tagesessen für Euro 2,70, darunter eines aus dem Wok und ein vegetarisches – sei immer mindestens ein „leckeres“ dabei, schließen sich Christoph Tief, Geschäftsstellenleiter der Kreissparkasse in Tamm, und Alexander Spät, sein Kollege aus Poppenweiler, an. „Wenn ich es einrichten kann, fahre ich hierher. Weil das Essen so gut ist“, bestätigen beide unisono.
Dies läuft Küchenmeister Matthias Eitel, der bis vor knapp zwei Jahren in der Brasserie Flo im Breuninger Stuttgart beschäftigt war, runter wie Öl. Brühe und Soßen kommen bei ihm nicht aus der Tüte, dafür brät er Suppen- oder Fleischknochen an. „Zwischen 120 und 160 Kilogramm im Monat.“ Wenn es schwäbische Hausmannskost wie Linsen mit Spätzle und Saiten gibt, sei „die Schlange am längsten“.
Durch eine Drehtür aus Glas führt der Weg vorbei an den Tabletts und am Besteck zu den einzelnen Stationen mit Salatbuffets, Desserts und Getränken. Sprudel gibt es gratis. Die Wand hinter der Ausgabetheke ist rot gestrichen. Und zwar nicht im Sparkassenrot HKS 13, erklärt Pressesprecher Thomas Baum. „Das wäre vielleicht ein bisschen zu knallig geworden. Doch ganz ohne die Hausfarbe der Kreissparkasse geht es natürlich nicht.“ Wer will, kann sich bei schönem Wetter ins Freie setzen. Mit einem Cappuccino oder Espresso werden im lichtdurchfluteten, begrünten Atrium fast schon Urlaubsgefühle wach.

Britta Slusar
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