LUDWIGSBURG | 25. Juni 2008

Alle Blicke richten sich auf Ludwigsburg

Eine Stadtbahn, die Ludwigsburg mit Markgröningen, Remseck und Aldingen verbindet: Diese Aussicht kommt im Kreistag und bei Landrat Dr. Reiner Haas gut an. Aber was sagen die Ludwigsburger? Heute berät der Gemeinderat – allerdings hinter verschlossenen Türen.

Die Stadtbahn ist machbar, kann auch durch die Straßen von Ludwigsburg fahren; zu diesem Ergebnis ist ein Gutachten gekommen (wir berichteten). Zwar ist die Studie im Kreistag bereits öffentlich geworden, der Gemeinderat will aber zunächst nichtöffentlich beraten.
Eine Kernfrage dieser Diskussion: Ist die Lokalpolitik bereit, mit Verlegung der Schienen dem restlichen Verkehr Einschränkungen aufzuerlegen?
Für die Fahrt durch die Innenstadt schlagen die Gutachter ausgehend von einer Haltestelle im Schillerdurchlass unter der Bahnbrücke eine Strecke über Schillerstraße, Arsenalstraße und Wilhelmstraße vor.
In der Schillerstraße, so der Vorschlag, sollten die beiden Gleise auf der Südseite liegen, also auf der Straßenseite zum Bahnhof hin.
Ein gut zwei Meter breiter Gehweg wäre entlang dieses Abschnitts mit einem Geländer von dem Gleis getrennt. Die Straße müsste nach Ansicht der Gutachter zur Einbahnstraße stadteinwärts werden.
Von der Schillerstraße schwenken die Gleise auf die Diagonale Schillerplatz. In der Arsenalstraße führt das Gleis rechts vom Gehweg über die heutige vordere Reihe von Parkplätzen. Die Kurve in die Wilhelmstraße würde ein Stück des heutigen Platzes wegschneiden.
In der Wilhelmstraße würde die Bahn auf der Fahrbahnmitte verkehren. Eine Haltstelle Rathaus ist direkt hinter der Fußgängerzone vorgesehen. Sie bildet den zentralen Punkt für Fahrten in die Ludwigsburger Innenstadt und ist gleichzeitig Umsteigepunkt zwischen der Stadtbahn und den Bussen.
Die beiden Gleise würden von hier über die Kreuzung Stern führen und auch in der Schorndorfer Straße mittig liegen.
Auf der Stern-Kreuzung müsste man die Mittelinsel mit der Skulptur um sechs Meter verschieben, damit die Bahn mit einem leichten Schwenk in die Mittellage der Schorndorfer Straße münden kann.
An beiden Zufahrten zur Kreuzung in der Ost-West-Achse müsste auf jeweils eine Fahrspur verzichtet werden. Unmittelbar vor der Einmündung der Alt-Württemberg-Allee wäre die Haltestelle „Schorndorfer Tor“ angesiedelt.
Kurz danach könnte sich die Stadtbahn aufteilen: einmal über Oßweil nach Remseck, zum anderen über Jägerhofallee, Hindenburgstraße, Danziger Straße und Aldinger Straße nach Grünbühl, Pattonville und Aldingen.



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Peter Maier-Stein
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