LUDWIGSBURG | 08. Juli 2008

Leserbriefe zum Thema Stadtbahn

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Bild: privat
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Folgende Leserbriefe sind bislang zu diesem Thema bei uns eingegangen:

Heike Binder aus Ludwigsburg:
Ich bin ein großer Befürworter der Stadtbahn. Der Autoverkehr muss schleunigst abnehmen.
In Zeiten immer weiter steigender Benzinpreise sind sicherlich viele Bürger endlich dazu bereit, auf den Öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Der Zeitpunkt ist daher sicherlich richtig gewählt. Die Verlängerung der Stadtbahnlinie U14 von Remseck nach Stuttgart ist ein großartiger Erfolg. Die Stadtbahn ist im Gegensatz zum Bus unschlagbar!
Eine Verschandelung des Stadtbildes ist dies in keinster Weise. Dies trifft auf die B27 zu! Hoffentlich wird dieses Projekt realisiert!

Frank Engeln aus Ludwigsburg:
Stadtbahn für Ludwigsburg. Auf den ersten Blick klingt das vermessen. Je mehr ich darüber nachdenke, ist das eine feine
Sache. So werden die Stadtteile noch schneller, zuverlässiger und emissionsärmer miteinander vernetzt. Die Verbindung nach
Remseck bis Bahnhof Ludwigsburg wäre realisierbar, somit auch eine direkte Fahrt nach Stuttgart machbar. Somit würden Ludwigsburg und Stuttgart noch ein Stück näher zusammenrücken.
Auch für die Barockstadt selber würde sich einiges verändern. So könnte man beispielsweise die Innenstadt noch attraktiver für die Besucher machen, würden hier nur noch Bus und Bahn verkehren. Leider bliebe eines: der hohe Preis für Bus und Bahn.

Helmut Eberle aus Möglingen:
Dem Beispiel Heilbronn folgend, ist es unerlässlich und allerhöchste „Stadtbahn“, ein solches Projekt zu realisieren! Es ist fast schon zu mühselig, alle Vorteile aufzuführen, die eine solche Stadtbahn für diese Region mit sich bringen würde, die wichtigsten liegen aber auf der Hand: Es schont die Umwelt, spart Energie, ist bequem. Fazit: von mir die höchste Punktzahl!

Karsten Kortüm aus Ludwigsburg:
Die Franzosen sind nicht nur Avantgardisten, was Mode angeht, sondern sie wissen auch, wie man eine Straßenbahn perfekt in die Städte integriert. Mehr und mehr Städte auf der anderen Seite des Rheins entscheiden sich für den Bau einer Tramway.
Ludwigsburg besiegelte mit der Städtepartnerschaft mit Montbéliard auch die erste Jumelage zwischen Deutschland und Frankreich. Warum nicht auch beim Thema Straßenbahn ganz vorne dabei sein? Unter http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,561628,00.html findet sich ein sehr interessanter Artikel über Straßenbahnen in Frankreich.

Michael Völpel aus Kornwestheim:
Diese Stadtbahn wäre eine tolle Sache! Derjenige, der Angst um die historischen Gebäude von Ludwigsburg hat, kann nicht gegen eine solche Bahn sein. Ein Wahnsinn, den gesamten (Durchgangs-) Autoverkehr durch Ludwigsburg, an wunderschönen alten Häusern vorbei zu führen. Hier ist eine Änderung längst überfällig.
Insbesondere angesichts der explodierenden Rohstoffpreise, muss hier ganz besonders im innerstädtischen Individualverkehr ein Umdenken stattfinden.
Wo sind die jenigen, die damals dagegen waren, den historischen Markplatz autofrei zu machen? Sind das dieselben, die heute immer noch bis an die Ladentheke fahren wollen? Gerade bei einer Anbindung bis nach Remseck, würde ich das Auto für eine Fahrt nach Ludwigsburg nicht mehr nutzen.

Efthalia Spanidou aus Kornwestheim:
Ich finde es klasse und kann es kaum erwarten, mit der Stadtbahn zu fahren.
Ich dachte zunächst wirklich, es ist der Scherzartikel eines gutgelaunten Journalisten! In Heilbronn gibt es diese Bahn schon länger und funktioniert doch ganz gut. Die Resonanz ist doch super. Das kann man als Vorzeigebeispiel nehmen und beruhigt die Pläne bei uns verwirklichen.
Ich fahre ab Oktober, dem Geldbeutel und der Umwelt zu Liebe, auch mit den Öffentlichen. Da ich in Pattonville wohne und die Infrastruktur sehr zu wünschen übrig lässt, mache ich mir mit der Stadtbahn große Hoffnungen. Das ist eine große Verbesserung.
So würde ich auch in die Stadt reinfahren können und auch ins Sportstudio im Uhland. Ich schone meine Umwelt, meine Nerven, meinen Geldbeutel und handle verantwortungsvoll im Sinne meiner Kinder und Enkelkinder, indem ich ihnen keine total verseuchte Umwelt hinterlasse.
Seien wir ehrlich: die Stadtbahn hat doch was Nostalgisches, oder? Ich bin als Griechin immer optimistisch und heiße das Vorhaben gut!
Es gibt natürlich für jedes Projekt ein Für und eine Dagegen. In dem Fall überwigt das FÜR! Also bitte die Vision verwirklichen, es ist machbar. Vergesst bei allem was ihr plant, nicht die Rollstuhlfahrer und die Kinderwägen.

Jaro Frank aus Ludwigsburg:
Wie viele Ludwigsburger dachte auch ich an einen verspäteten Aprilscherz. Ein Doppelgleis mitten durch den historischen Kern unserer Stadt zu legen wäre ein großer städtebaulicher Rückschritt.
Heilbronn hat breite Straßen und Plätze, eine fast gerade Streckenführung und eine völlig autofreie Innenstadt. Kann also nicht gut als Beispiel dienen. Der Trend geht doch überall zur Herausnahme der Gleise aus den Zentren, zur Erweiterung der Fußgängerzonen, Plätze und Grünanlagen.
Bis es zur Realisierung käme, werden die Kosten keine 220 Millionen Euro betragen, sondern vielleicht 350. Für eine solche Summe ließen sich nacheinander die Stuttgarter, Schloss-, Friedrich- und Frankfurter Straße untertunneln.
Das Szenario der Bahn mitten durch das Herz unserer Stadt? Alles, was mühsam in den letzten Jahren entstanden ist, müsste umgekrempelt werden. Gehwege zurückgebaut, viele Bäume entfernt, die im Wege stünden, der „Himmel“ über den Straßen „verdrahtet“(Oberleitungen), wir bekämen einen Masten-(Oberleitungen), Schilder- und Ampelwald, denn die Gleise müssen auch korrekt überquert werden können.
Eine stattliche Stadtbahn war in der LKZ abgebildet. Jetzt muss man sich eine zweite daneben vorstellen und wie sich die beiden im Schillerdurchlass, in der Schiller-, Arsenal-, oder Wilhelmstraße begegnen. Daneben sind ausreichend breite Straßen für Feuerwehr, Polizei, Last- und Lieferverkehr notwendig. Also Radwege und Grünzug Schiller-/Arsenalplatz ade, denn die Kurven aus der Schiller- und Arsenalstraße müssen weit gezogen werden.
Eine Stadtbahn? Aber ja doch! Eine periphere und trotzdem zentrumsnahe Trassenführung, z. B. Schwieberdinger Straße, Solitudebrücke, Friedrichstraße. Und am allerbesten als U-Bahn!

Rolf Schwarzwälder aus Ludwigsburg:
Erstaunt habe ich gelesen, was der Fraktionsvorsitzende der FW Roland Glasbrenner von seinen Wählern (auch ich war einmal sein Wähler) und somit auch von den Leserbriefschreibern hält. Wortlaut: „Die Leserbriefschreiber wissen doch gar nicht, worüber sie reden.“ So eine herabwürdigende Aussage eines Stadtrates habe ich in Ludwigsburg noch nie vernommen. Zudem wird die Internetumfrage der LKZ von ihm als populistisch kritisiert. Da fehlt doch jegliches Demokratieverständnis.

Norbert Stadler aus Ludwigsburg:

Da war ich echt baff! Wagt es doch ein Ludwigsburger Stadtrat, Bürger, die nicht seine Meinung vertreten, mit „... keine Ahnung, was sie reden ...“ zu beleidigen. Weiß dieser Mann noch, wem er zu dienen hat und wer ihn wählt? Was ist das für ein Demokratieverständnis, wenn eine Umfrage in der Lokalpresse als populistisch beschimpft wird? Da wäre es doch dringend an der Zeit, dass wir ahnungslosen Wähler diesem Mann bei der nächsten Wahl seine Grenzen aufzeigen.

Alexander Konrad aus Darmstadt:

Aufgrund der enormen Fahrzeitverkürzung sollte mit der Realisierung der Stadtbahn so schnell wie möglich begonnen werden.

Michael Weyrauch aus Ludwigsburg:
Eine Stadtbahn ist eine hervorragende Sache, das zeigt sich in Heilbronn. Was dort möglich ist, müsste auch in Ludwigsburg möglich sein.
Der Vorteil, dass man vom Umland, ohne am Bahnhof umzusteigen, in die Innenstadt fahren kann, ist von eminenter Bedeutung und hat den Stadtbahnen in Karlsruhe und Heilbronn gewaltige Zuwächse an Fahrgästen beschert.
Wichtig wäre allerdings, dass Niederflurfahrzeuge eingesetzt werden. Hochbahnsteige, wie bei der Stadtbahn in Stuttgart, nehmen zu viel Platz im Straßenraum weg und verunzieren das Stadtbild. Außerdem könnten beim Einsatz von Nieder- flurfahrzeugen die Gleise an den Haltestellen auch von Omnibussen befahren werden, wie es in Karlsruhe teilweise der Fall ist.

Armin Tiator aus Ludwigsburg:
Eine Stadtbahn würde die Straßen mehr entlasten, da viele Autofahrten in die City überflüssig würden! Man wäre mobil, schnell und ohne Parkplatzsorgen beim Einkaufen oder bei den Ämtern. Ich meine, dieser große Wurf sollte nicht kleingeredet werden oder von 123 Gutachtern verschleppt werden. Selbst die LVL als Buslinie kann zu den Gewinnern gehören, wenn sie sich an dem Projekt aktiv beteiligt! Nur Mut, denn den Mutigen gehört die Zukunft!

Gabriele Fischer-Gau aus Ludwigsburg:

Diese Idee ist einfach nur bestechend gut! Erst dachte ich, das kann ja nur ein Traum sein, oder haben wir den 1. April? Aber nein, dieser Plan könnte Realität werden – zum Nutzen aller Bürger dieser Stadt.
Was gäbe es in der momentanen Situation Besseres als eine Stadtbahn?? Die Benzinpreise steigen und steigen, der Verkehr wird immer dichter, die Parkplätze teurer und rarer, die Belastung durch Feinstaub – trotz Plakettenpflicht – immer schlimmer.
Ich hoffe sehr, dass die Ludwigsburger Kommunalpolitiker sich diese Chance nicht entgehen lassen und die bisher noch kritischen Stadträte über ihren Schatten springen, Mut beweisen und alles tun, damit mit der Stadtbahn ein Stück zukunftsorientierte Verkehrsplanung wahr wird.

Dirk Werhahn, Ludwigsburg:

Es ist an der Zeit auf die Mobilitätsbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger mit ökologisch sinnvollen Lösungen zu reagieren. Was mir nicht einleuchtet, ist das nun schon mehrmals gelesene Argument, dass eine Stadtbahn nicht in die barocke Innenstadt passen würde. Straßenbahnen gibt es seit 1832 (Pferdebahnen), seit 1881 auch elektrisch angetrieben. Das erste Auto baute Benz 1885. Historisch gesehen passt also die Stadtbahn besser in eine barocke Innenstadt als die jetzt schon vorhandenen Autos, zumindest ist deren technische Entwicklung näher ! am Barock dran.
An die „historische Irritation“ der Automobile in der barocke Innenstädte mussten wir uns gewöhnen, dies wird uns auch mit der Stadtbahn gelingen. Da bin ich guten Mutes.

Thomas Gampper aus Ludwigsburg:

So eine Umfrage ist ja schön und gut, ich bin mir aber nicht sicher, ob die Befürworter auch noch dieser Meinung sind, wenn sie sich mal überlegen, wie sich das Stadtbild durch Schienen und Hochleitungen verändert. Vielleicht wäre es sinnvoll, erst einmal aufzuklären, was so mit unserer Stadt dann passiert.
Straßen, die bis jetzt nicht einmal Platz für einen Fahrradweg hatten, werden jetzt mit Schienen und Haltestellen ausgestattet. Eine Wilhelmstraße, die erst vor kurzem mit hohen Summen erneuert wurde, wird wieder verändert.
Ein Leser schrieb, dass es viel wirtschaftlicher wäre, von Möglingen in die Stadt mit der Stadtbahn zu fahren als mit dem Auto. Also nehmen wir mal an: Vater, Mutter und Kind fahren mit der Stadtbahn hin und zurück, das wird so insgesamt cirka acht Euro kosten, denn umsonst ist die Fahrt ja nicht. Für acht Euro kann ich den gleichen Weg sehr oft mit dem Auto zurücklegen. Und ich glaube nicht, dass wegen der Stadtbahn jemand sein Auto verkauft, um damit Steuer und Versicherung zu sparen.

Christine Boguschewski aus Ludwigsburg:

Eine Stadtbahn in Ludwigsburg – endlich!! Das ist d i e Chance für die Stadt und ihre Bürger. Die Stadt wird attraktiver, lebenswerter, ökologischer – mit einem Wort: zukunftsfähiger. Weniger Abgase, mehr Lust auf Einkaufen ohne Parkplatzsuchstress, das Schloss rückt näher an die Innenstadt heran – was kann Ludwigsburg Besseres passieren. Die Gemeinderäte können diese einmalige Chance nicht wegen eventueller Partikularinteressen verstreichen lassen.

Harald Krause aus Stuttgart:

Manfred Schmitt (Tamm) schreibt: „Dass eine hinreichende Anzahl von Personen diese mit sehr viel Geld erstellte Stadtbahn nutzen werden, dafür fehlt mir das Vorstellungsvermögen.“ Gegenbeispiel Schönbuchbahn (Quelle Wikipedia): Die geschätzten Fahrgastzahlen wurden schon am ersten Werktag mit 3700 Fahrgästen überschritten, Mitte 2000 waren es durchschnittlich 5500 Fahrgäste, im Jahr 2003 waren es 6800 Fahrgäste. Und das Potential in Ludwigsburg ist meiner Einschätzung nach sehr hoch, da die Innenstadt im Vergleich zu Böblingen noch viel besser erschlossen wird. Ich halte die in der Studie genannten Zahlen für sehr vorsichtig geschätzt.
Ute Böhler schreibt, dass eine Stadtbahn durch Ludwigsburg dem barocken Charakter der Stadt abträglich ist. Die vielen parkenden Autos (Arsenalplatz) und autobahn-ähnlichen Straßen B 27, Schwieberdinger und Friedrichstraße nicht? Sofern es auf eine Niederflurbahn hinausläuft, was zu erwarten ist, erwarte ich durch weniger Autos eher einen Gewinn auch für das Stadtbild als umgekehrt.
Man könnte natürlich in der Innenstadt nur noch Pferde und Kutschen zulassen – das ist dem barocken Stadtbild sicher mehr zuträglich.

Bernhard Toursel aus Ludwigsburg:

Die Aussage von Herrn Glasbrenner, die Leserbriefschreiber wüssten nicht, worüber sie redeten, ist eine Unverschämtheit. Ist der Absolutismus nach Ludwigsburg zurückgekehrt? Bürger sagen eine Meinung, die sie vielleicht ändern, wenn sie mehr Hintergrundinformation haben - dies ist kein Grund, Herr Glasbrenner, die Meinungsfreiheit indirekt in Frage zu stellen. So schüren Sie Politikverdrossenheit.
Wer, wie einige aus der CDU, sagt, wir seien mit dem Bus sehr gut versorgt, der ist noch nie mit Gepäck (Reise- und Aktenkoffer) in einem voll besetzten Bus gefahren. Ich verreise häufig und tue es mir nicht mehr an, mit dem Bus zum Bahnhof zu fahren. Ich nehme bis dorthin den PKW. Ich bin der Meinung, in einer Stadtbahn führe es sich auch mit Gepäck entspannter. Dies erlebe ich in Stuttgart, wo ich arbeite und manches Mal auch mit dem ÖPNV unterwegs bin.

Marlene Gonnermann aus Ludwigsburg:

Bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 3. Juli zum Thema Stadtbahn brauchte man als Zuhörer/in starke Nerven.
Nach den klaren und durchweg positiven Ausführungen beider Experten (Machbarkeitsstudie) war es schon fast unerträglich, mit welcher Arroganz CDU und FWV die Pläne für eine Stadtbahn wieder einmal ins Absurdum führen wollten. Den Vogel schoss dann noch Herr Glasbrenner (FW) mit seiner Äußerung ab, den Leserbriefschreibern sei wohl nicht ganz klar, weshalb und über was sie da eigentlich schreiben würden, oder ob denn wohl schon Kommunalwahlen anstehen würden.
Diesen Herren Volksvertretern ist es egal, ob die Feinstaubwerte explodieren, Hauptsache, es wird dem Autoverkehr in der Innenstadt nicht die Luft genommen. Luftreinhalteplan scheint für die oben genannten Fraktionen ein Fremdwort zu sein. Armes Ludwigsburg, man schämt sich ja schon langsam dafür, anderen Städten in der Region verkehrspolitisch derart hinterherzuhinken. Die Stadtbahn muss kommen!

Werner Hack aus Ludwigsburg:

Angesichts der Lärmproblematik, der Feinstaubgefahr sowie CO-Reduzierung kann man nur für die Anschaffung einer elektrisch betriebenen Stadtbahn sein.
Falls eine Entscheidung für die Umsetzung fallen sollte, bitte eine gute technische Ausführung sichern, damit nicht, wie z. B. in Krefeld erlebt, die Durchfahrt der Bahn mit kreischenden Schleifgeräuschen und Erschütterungen der anliegenden Häuser einhergeht.

Elke Schulz aus Möglingen:
Ich wohne in Möglingen und würde mich über einen Bahnanschluss sehr freuen. Ein gutes Beispiel ist Heilbronn!

Renate Gärtner-Scholl aus Löchgau:
Die Frage müsste doch lauten: Wie viele Bürger werden die Stadtbahn benützen? Wird sie von uns allen als Verkehrsmittel angenommen? Sind die Fahrpreise akzeptabel? Wie ist die Auslastung in Karlsruhe und Heilbronn?
Wie in allen Zuschriften richtig bemerkt, wurde seinerzeit der öffentliche Nahverkehr zugunsten der Automobilindustrie reduziert bzw. eingestellt. Ich glaube, dass ein Umdenken und Umsteigen nur mit einem verbilligten Umweltfahrschein und viel Werbung stattfinden kann.

Peter Eisele aus Ludwigsburg:

Als gebürtiger Ludwigsburger (Jahrgang 1938) möchte ich zur Idee Stadtbahn Folgendes sagen: Alle, die die Entwicklung Ludwigsburgs jahrzehntelang aufmerksam verfolgt haben, die sollten dankbar sein, dass endlich jemand die Idee eines modernen Transportmittels zu verwirklichen sucht.
Alles, was in den letzten Jahren in dieser Stadt verkehrsmäßig und städteplanerisch „vermurkst“ wurde, könnte damit auf einen Schlag fast wieder in Ordnung gebracht werden. Und das im Sinne einer gesunden Umwelt. Und dies ganz ohne Plakette oder Bäbber.

Cornelia Pfeffer aus Stuttgart:

Meine Familie heißt diese Pläne für gut, da die Busverbindung von Remseck nach Ludwigsburg, insbesondere am Wochenende mehr als unzureichend ist. So könnten auch wir mal unser Auto stehen lassen und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Ute Böhler aus Ludwigsburg:

Ich habe im Internet gegen die Stadtbahn gestimmt, weil diese auch durch Oßweil geführt werden würde. Zum einen sind hier die Straßen viel zu schmal für zusätzliche Schienen und zum anderen sind zwei Buslinien genug; von der Lärmbelästigung ganz abgesehen.
Etwas anderes wäre es, wenn die Stadtbahn unterirdisch fahren würde. Die immensen Kosten für eine Untertunnelung der gesamten Stadtbahntrasse dürften von der Stadt Ludwigsburg wohl kaum zu schultern sein.
Schlussendlich bin ich der persönlichen Ansicht, dass eine Stadtbahn durch Ludwigsburg dem barocken Charakter der Stadt abträglich ist.

Klaus Hoffmann aus Ludwigsburg:

Vielen Dank für die Möglichkeit, bei Ihnen im Internet über die Stadtbahn abzustimmen. Ich würde eine solche Entwicklung sehr begrüßen. Immer wenn ich nach Heilbronn komme, begeistert mich die Stadtbahn aus Karlsruhe. Da wird für unsere bevölkerungsreiche Region eine vorbildliche Verkehrspolitik umgesetzt. An den Kosten werden sich viele Töpfe (Bund, Land, Region u. a.) beteiligen, so dass es für die einzelnen Gemeinden überschaubar werden wird. Die Mobilität wird gestärkt – Lärm und schlechte Luft wird reduziert. Ich bin dafür!

Rolf Schwarzwälder aus Ludwigsburg:

Wie kaum anders zu erwarten, sind die CDU und die FWV gegen die geplante Stadtbahn. Das gleiche Spiel wie mit der Strohgäubahn.
Obwohl Ludwigsburgs Durchgangsstraßen total überlastet sind, haben solche Pläne bei den beiden Parteien keine Chance. Wenn z. B. die Friedrichstraße oder Frankfurter Straße auf 8 Spuren ausgebaut werden sollte, käme garantiert die Zustimmung der beiden Parteien.
In der ganzen Region werden Strecken erfolgreich reaktiviert, nur nicht im Kreis Ludwigsburg. Ist schon sehr seltsam. Bisschen mehr Mut, liebe Volksvertreter. Das wäre eine Riesenchance für Ludwigsburg und vor allem für uns Bürger.
Sicherlich zieht sich das alles eh 10 Jahre hin. Sicherlich legen viele Einspruch dagegen ein, schon aus Prinzip. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass es in Ludwigsburg vorangeht. Man kann nicht immer alles Neue blockieren und dem Verkehrschaos wirkt es sicherlich entgegen.

Josef Zadro aus Möglingen:

Die Stadtbahn wäre für uns ein Grund, öfter mal das Auto stehen zu lassen und nach Ludwigsburg nicht nur zum Einkaufen zu fahren. Die Bedenken hinsichtlich mangelnder Nutzerfrequenz kann ich nicht teilen. Bei den heutigen Spritpreisen (nach oben ohne Limit) ist es bei weitem effektiver, ein attraktives Verkehrsangebot wie es die Stadtbahn darstellt, zu nutzen. Wir sind für eine zügige Umsetzung der Stadtbahnpläne.

Götz Zöller aus Ludwigsburg:

Toll die Idee, wobei es bei einer Umsetzung bei einer billigen Lösung bleiben wird. Warum eine Abzweigung nach Aldingen und nicht gleich eine Schleife über Aldingen/Neckargröningen und eine Anbindung nach Waiblingen.
Unsere Räte sollten mal nach Heilbronn schauen, was sich da seit der Einführung der Stadtbahn getan hat. Dort hat man gleich ein Anschauungsobjekt vor der eigenen Haustür.

Dr.-Ing. Dieter Liedtke aus Ludwigsburg:

Nach meiner Ansicht wäre die Stadtbahn ein gelungener Beitrag zum Verringern des Autoverkehrs in Ost-West-Ost-Richtung zwischen Remseck/Aldingen und Schwieberdingen. Ein Anbinden des Standorts der Firma Bosch würde sicher viele Arbeitnehmer, die in Ludwigsburg, Möglingen, Remseck usw. wohnen, veranlassen, ihr Auto in der Garage zu lassen!
Ganz zu schweigen von der Motivation, Nicht-Ludwigsburger zum Einkaufen nach Ludwigsburg zu kommen! Und bequemer als ein Bus ist eine Stadtbahn allemal, finde ich! Die Gleise sollten allerdings innerhalb der Stadt nicht in einem separaten, von Autos nicht benutzbaren Gleiskörper verlegt sein!
Die in den bereits veröffentlichten Leserbriefen zu lesenden Gegenargumente: Unschöne Veränderung des Straßenbildes durch Oberleitungen und deren Aufhängung sind wohl nicht ganz von der Hand zu weisen. Aber so doll antik/barock ist die Wilhelmstraße ja nun auch wieder nicht.

Margit Hogl aus Ludwigsburg:
Im Zuge der Verkehrsentlastung wäre die Stadtbahn ein Vorteil. Allerdings sollte man dann auch gleich ordentliche Fahrradwege mitgestalten. Siehe verpasste Chance eines Radweges in der Wilhelmstraße oder den gefährlichen „Fahrradweg“ Schillerstraße/Mathildenstraße oder den unmöglichen Seitentausch von Fußweg und Radweg entlang Stuttgarter Straße/Schlossstraße.

Volker Schäfer aus Ludwigsburg:

Die Unterstützung der Stadtbahnpläne ist der Prüfstein, ob Ludwigsburg es mit der lokalen Agenda ernst meint. Dieses zukunftsweisende Projekt verkörpert wie kein anderes eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Sollte hier kein klares Votum vom Gemeinderat kommen, werden die wortreichen Versprechungen als Lippenbekenntnisse enttarnt. Damit wäre die gesamte Agenda unglaubwürdig und der Politikverdrossenheit würde erneut Vorschub geleistet. Und bei den nächsten Wahlen wird wieder darüber gerätselt, warum die Wahlbeteiligung gesunken ist.

Hans-Georg Weimar aus Möglingen:

Es geht, auch durch eine bestehende Stadt, wie der Karlsruher Verkehrsverbund seit vielen Jahren vormacht. Viele, Arbeitnehmer, Schüler, Rentner, wären hier froh über ein ähnlich sicheres, staufreies, regelmäßiges und umweltschonendes Verkehrsangebot. Wenige, und diese haben das Sagen in Gemeinde-/Stadtrat und Verwaltung, sind dagegen. Sei dies in Ludwigsburg oder in Möglingen.
Wenn man die Frage stellt: Wem schadet dieses Verkehrsangebot?, dann weiß man auch, warum und für wen CDU und FW dagegen sind.
Dabei ist die Lösung einfach: Nehmt alle Betreiber mit ins Boot. Natürlich muss die Stadtbahnlinie über den Busbahnhof durch die Innenstadt führen, anders macht das keinen Sinn – siehe Beispiel Heilbronn.

Werner Krämer aus Freiberg am Neckar:

Ich nehme mir immer ein Beispiel an der Stadt Bern in der Schweiz. Die haben Bus, Tram und Zugverbindungen in alle Richtungen in einem sehr dichten Takt. Bern hat 130 000 Einwohner, ist zwar die Bundeshauptstadt, hat aber bestimmt nicht mehr Arbeitsplätze anzubieten als Ludwigsburg mit Umland. Zug -und Tramfahren gehören zum Alltag.
Es ist an der Zeit, dass wir umdenken, wenn man nur die steigenden Sprit- und Energiepreise zugrunde legt. Eine Anbindung der Weststadt und auch der Gemeinde Möglingen würde ich begrüßen. Die gesamten Lebensräume könnten sich wieder neu entwickeln und Landschaften wie um Markgröningen herum müssten nicht mehr durch Umgehungsstraßen zerschnitten werden.
Der Ausbau der Markgröninger Linie wurde leider von Möglingen immer wieder, wenn auch nicht nachvollziehbar, abgelehnt. Heute beklagen sie sich über den zunehmenden Verkehr durch ihren Ort.
Da ich seit mehr als 30 Jahren in der Weststadt arbeite und oft mit der S-Bahn fahre, wäre ein Umsteigen schon immer kein Problem gewesen. Der Haltepunkt Osterholz hätte nie aufgegeben werden dürfen. Nun besteht eine neue Chance und ich bitte alle Beteiligten für die zukunftsträchtige Tram mit all den geplanten Verbindungen auch in Richtung Osten und in Richtung Aldingen zu stimmen.

Karl und Anne Knoll aus Möglingen:

Bei der jetzigen Energiepolitik sowie dem unberechenbaren Verhalten der Energiekonzerne, müsste unbedingt gehandelt werden zu Gunsten der Stadtbahn!

Raimund Schediwy aus Ludwigsburg:

Zuerst dachte ich an einen verspäteten Aprilscherz, musste aber feststellen, dass es tatsächlich Leute gibt, die eine Stadtbahn befürworten und schon in Gedanken im Verkehrsnadelöhr Schillerdurchlass noch eine Straßenbahnhaltestelle unterbringen. Weiterführend werden in der Schillerstraße Geländer am Gehweg angebracht. Bis heute gibt es keine Lösung für einen Radweg in beide Richtungen, da angeblich kein Platz vorhanden ist. Wo fahren dann die Schüler mit dem Rad, wenn die für Zweiradfahrer gefährlichen Gleise vorhanden sind.
Auch eine „wichtige“ Lösung für die Skulptur auf der Sternkreuzung ist schon gefunden. Skulptur sechs Meter nach rechts. Hoffentlich werden es dann nicht acht Meter! Sämtliche Straßen in Ludwigsburg müssten aufgerissen werden, um die Schienen zu verlegen, jeder Kanaldeckel, der im Weg ist, braucht einen neuen Platz und Abgang. Über den Schienen sind dann die Oberleitungen, abgespannt an den Häusern oder zu errichtenden Masten nebst Spanngewichten. An den angrenzenden Gebäuden dürfte im Brandfall der Einsatz der Drehleiter der Feuerwehr problematisch sein.
Jetzt habe ich erkannt, wie fortschrittlich die Ludwigsburger Bürger 1910 waren, als sie die „Gleislose elektrische Straßenbahn“ (Oberleitungsbus) in Betrieb nahmen. Sie fuhr 13 Jahre lang vom Bahnhof über Schwätzbänkle, Schorndorfer Tor, Oßweil, Neckargröningen nach Aldingen. Die geplante Stadtbahn kann nicht wie die vor fast 100 Jahren verkehrende „Straßenbahn“ einem Fußgänger, geschweige denn Mülleimer ausweichen. Welch Fortschritt!
Es ist einfach, gegen Änderungen zu sein, aber man sollte nicht Verkehrsmittel einsetzen, die in anderen Städten von der Oberfläche verschwinden, da dort (so wie bei uns) für diese kein Platz vorhanden ist. Wenn öffentliche Verkehrsmittel neu angeschafft werden sollen, dann bitte moderne.
Unter modern verstehe ich Gelenkbusse mit Hybridantrieb. Diese könnten sogar eine Haltestelle direkt an unserem Bahnhof-Westausgang erhalten, ohne den Schillerdurchlass zu überlasten. Da alle Fahrbahnen schon vorhanden sind, gibt es keine Kosten oder ewige Baustellen.

Cornelia Böhme aus Benningen:

Ich bin aufgrund der ständig ansteigenden Benzinpreise auf jeden Fall dafür. Außerdem fährt man mit der „Stadtbahn“ wesentlich schneller und bequemer von A nach B. Nehmen wir z. B. in Markgröningen den Schäferlauf ! Die ständige Suche nach Parkplätzen . . . und hat man einen gefunden, muss man sich überlegen, ob man sich mal einen Wein oder gar ein Bierchen gönnt.
Das Gleiche trifft natürlich für die anderen Feschtle drumherum auch zu.

Andreas Landenhammer aus Ludwigsburg:

Die Stadtbahn dürfte das Verkehrsmittel der Zukunft für Ludwigsburg und Umgebung sein, denn angesichts der steigenden Preise für Treibstoffe und der zu erwartenden Verschärfung der Umweltauflagen für den Individualverkehr ist es ein Muss für die Politik, ein entsprechendes Verkehrsmittel zu schaffen und zwar so schnell wie möglich.
Ich befürchte jedoch, dass unsere „Politiker“ sich wieder die Köpfe zerreden.
Jürgen Schäfer aus Ludwigsburg:
Endlich mal eine spektaluläre Idee für die Region! Als Alternative zum wachsenden Autoverkehr in und durch Ludwigsburg in 10 oder 20 Jahren sind Visionen gefragt.
Hoffentlich ist der Gemeinderat mutig und entscheidet nicht nur aus heutiger Sicht, sondern im Hinblick auf die Zukunft (unserer Kinder und Enkel), denen wir auch eine lebenswerte Stadt wünschen.

Manfred Schmitt aus Tamm:

Meines Erachtens machen sich die Befürworter einer Stadtbahn Markgröningen - Remseck hinsichtlich der Nutzerfrequenz etwas vor.
Dass eine hinreichende Anzahl von Personen diese mit sehr viel Geld erstellte Stadtbahn nutzen werden, dafür fehlt mir das Vorstellungsvermögen.
Alle solche Neben- und Querbahnen leiden an mangelnder Nutzerfrequenz. Die vorhandene Schienenverbindung von Markgröningen nach Ludwigsburg wäre für den Personenverkehr sicher nicht eingestellt worden, wenn sie ausreichend genutzt worden wäre!

Dr. Hans Ulrich Jordan aus Ludwigsburg:

Während die Hauptverkehrsachsen für Ludwigsburg (B 27, Bahn, Autobahn) alle in Nord-Süd-Richtung verlaufen, wachsen die Wohngebiete und damit die Verkehrsströme hauptsächlich im Osten und Westen. Ein leistungsfähiger ÖPNV ist dafür die einzige Lösung, denn wir haben nicht die Flächen für immer neue Umgehungsringe.
Dass ein schienengebundener Verkehr attraktiver ist als Busse, zeigt die Anbindung von Remseck an das Stuttgarter Schienennetz: viele Aldinger, Neckargröninger und Neckarremser sind nie auf die Idee gekommen, mit dem Bus nach Stuttgart zu fahren. Jetzt aber sind sie vom Auto auf die Bahn umgestiegen.
Ein ebensolcher Effekt ist von der Stadtbahn durch Ludwigsburg zu erwarten.
Die CDU-Gemeinderäte befürchten im Moment wohl eine Behinderung des Autoverkehrs durch die Stadtbahn. Ich glaube eher, dass umgekeht ein Schuh draus wird: mehr Bürger, die die Stadtbahn nutzen, sorgen für weniger und damit flüssigeren Autoverkehr, belegen keine Parkplätze und sparen Geld, das sie dann zur Ankurbelung der Wirtschaft ausgeben können.
Die Belastung der Autofahrer in der Bauphase ist ein notwendiges Übel, das beim sonst notwendigen Ausbau der Straßenverbindungen auch anfiele. Deshalb sollte die Stadt die Pläne eingehend prüfen und mit einer positiven Grundhaltung in die Diskussion gehen.
Eine solche Chance für einen Befreiungsschlag der Ludwigsburger Verkehrsmisere kommt vielleicht nie wieder.

Heinrich Haug aus Ludwigsburg:

Die jetzigen Überlegungen zu einer Stadtbahn in Ost-West-Richtung quer durch Ludwigsburg knüpfen dort an, wo es früher bereits einen Oberleitungsbus östlich der Stadt auf der gleichen Strecke gegeben hatte: bis in die Vorkriegsjahre gab es eine Verbindung aus dem Neckartal bis in die Stadmitte!
Insofern stellen die jetzigen Planungen die Wiederaufnahme eines ehedem bewährten Systems dar, was geopfert wurde zugunsten des heute nicht mehr vertretbaren Individualverkehrs im städtischen Umfeld!

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