KREIS LUDWIGSBURG | 08. August 2008

Pausen-Oase mit rustikalem Flair

Möglingen – Morgenmuffel werden im Bistro der Möglinger USU AG bestens bedient. Küchenmeister Karlheinz Moltenbrei bietet denjenigen, die ohne Frühstück aus dem Haus gegangen sind, frisch aufgebrühten Kaffee und frische Wurst-, Käse- und Marmeladebrötchen. Das kleine Refugium unter dem Dach ist ein beliebter Treffpunkt der Mitarbeiter.

Bilder: Martin Goldhahn

Das Bistro des Softwareunternehmens ist in den beiden obersten Gebäudeebenen untergebracht. Dabei sorgen die Dachfenster nicht nur für Helligkeit in dem Raum. Die Mitarbeiter können sogar den Blick über die Dächer der Nachbarhäuser im Möglinger Ortskern schweifen lassen. Unter den bis zum Giebel freiliegenden Holzbalken verbreitet sich ein gemütlich-rustikaler Charme der 80er Jahre. Die Stühle in Pink mit ihren mintfarbenen Beinen sind Geschmacksache und ein wenig gewöhnungsbedürftig, leisten aber der kollegial-freundlichen Atmosphäre keinen Abbruch.
Im Gegenteil. Den ganzen Tag über herrscht im Bistro ein reges Treiben. Sei es, um unter dem Dach eine kurze Kaffee- oder Zigarettenpause zu machen, sei es, um Kollegen zu treffen, sich zu unterhalten, nicht nur, aber auch übers Geschäft. „Unser Bistro ist ein Ort der Kommunikation“, sagt Gebäudemanager Falk Sorge. „Hier finden sowohl interne als auch externe Besprechungen statt.“ Erst im Laufe der Zeit ist ein Küchenbereich hinzugekommen. „Die Nachfrage war so groß, dass wir das Bistro ein wenig erweitert haben“, erinnert sich Sorge.
Seit 2000 wirbelt Küchenprofi Moltenbrei zwischen Kühlschrank, Herd und Backofen, zaubert jeden Tag Snacks und Salate. Der Speiseplan ist eine Mischung aus schwäbischer Hausmannskost, italienischer Küche und einem abwechslungsreichen Angebot am Mittwochs-Buffet, die bei den rund 80 Mitarbeitern der beiden Möglinger Standorte gut ankommt.
Gut eine Woche vorher entscheiden der 44-Jährige und seine Mitarbeiterin Bianca Ort, was in der Woche darauf auf dem Menüplan steht, der über das Intranet abrufbar ist. Das, was auf den Tisch kommt, schmeckt alles sehr, sehr lecker, bringt Ulrich Rannacher, bei USU verantwortlich für den optimalen Einsatz von Mitarbeitern in Projekten, die Zufriedenheit auf den Punkt. „Ich arbeite seit fast zehn Jahren im Unternehmen und habe jedes Jahr ein Kilo zugenommen“, verrät er. „Nachmittags gehe ich schon nicht mehr hoch ins Bistro. Denn an den frisch gebackenen Kuchen komme ich einfach nicht vorbei.“
Drei Euro kostet das Essen. Auf jedem Tisch steht mittags kostenlos eine Flasche Sprudel und aus einem Spender gibt’s auch Wasser gratis. Die Kosten trägt die Firma. „Wir legen da natürlich drauf“, sagt Unternehmenssprecher Thomas Gerick, „tun das aber sehr gerne, weil wir die Möglichkeit des gemeinsamen Essens, des Zusammenseins als gesellschaftlichen Beitrag für unsere Mitarbeiter sehen.“ Das kann Claudia Xander nur bestätigen. Sie freut sich jeden Tag auf die Mittagspause, sagt die Buchhalterin. Und dies nicht nur, weil sie ab elf Uhr oft schon den kleinen Hunger verspürt. „Wir müssen zum Essen nicht groß außer Haus gehen. Die Mittagspause ist eine willkommene Abwechslung“, sagt sie und gerät ins Schwärmen. „Das Bistro ist unsere Ablenkungsoase.“

Britta Slusar
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