05. Juni 2008

Räte befürworten den Ausbau des Stadtbahnnetzes

Wenig auszusetzen hat der Remsecker Ausschuss für Umwelt und Technik an der Fortschreibung des Regionalplans. Lob gab es von allen Fraktionen für den Ausbau des Stadtbahnnetzes.

Der Regionalplan sieht vor, die Strecke Markgröningen–Ludwigsburg zu reaktivieren und die Bahn über Remseck bis Waiblingen fahren zu lassen.
Für die Stadt Remseck ist dies ein „unabdingbares Vorhaben für eine qualitätsvolle Stadtentwicklung“. Vor allem, dass eine Trasse über Pattonville, dem Wohnungsbauschwerpunkt, führen soll, stößt bei der Kommune auf Zustimmung. Sie möchte diese Verbindung jedoch als eigenständigen Punkt in den Regionalplan aufgenommen haben.
Was den Remsecker Markungsteil von Pattonville betrifft, liegt die tatsächliche Einwohnerentwicklung hinter den Prognosen des Flächennutzungsplans 2015: Bis Ende Dezember 2005 waren es lediglich 2506 Einwohner, das sind knapp 600 weniger als erwartet. Gleichwohl kann seit dem Jahr 2000 ein Zuwachs von 1308 Menschen verzeichnet werden, das sind mehr als hundert Prozent.
Übertroffen wurden hingegen die Prognosen für die Einwohnerentwicklung der sogenannten alten Ortsteile Aldingen, Neckargröningen, Neckarrems, Hochberg, Hochdorf. Es wurde von einem Zuwachs von knapp drei Prozent, das sind 564 Menschen, ausgegangen. Bis Ende Dezember konnte jedoch ein Anstieg von 3,45 Prozent, also 661 Menschen, verzeichnet werden. Der Zuwachs konzentrierte sich auf Aldingen (96 Einwohner) und Neckarrems (95).
Zwar teilten die Ausschussmitglieder die Zustimmung der Verwaltung zum Regionalplan. Aber gerade beim Nord-Ost-Ring, der Verbindung der Räume Ludwigsburg/Kornwestheim und Waiblingen/Fellbach war man unterschiedlicher Meinung. Die Stadt begrüßt das Straßenbauvorhaben, das für eine qualitätsvolle Stadtentwicklung in ihren Ortsteilen und in ihrer „Neuen Mitte“ unabdingbar sei.
„Natürlich gefällt uns diese Passage nicht“, sagte Dr. Karl Burgmaier (Grüne). Denn seine Fraktion sehe den Nord-Ost-Ring nicht als verkehrserleichternd an. Vielmehr gehen die Grünen davon aus, dass der Ring mehr Verkehr anziehe.
Die Freien Wähler hingegen finden die Stellungnahme zum Nord-Ost-Ring „gut“, wie Stadtrat Rainer Plessing sagte. Seiner Fraktion fehle jedoch ein wesentlicher Punkt: „Wir hätten gerne aufgenommen, dass die Region diesbezüglich eine Moderatorenfunktion übernehmen soll.“ Unter deren Leitung könnte es dann Gespräche der von der Planung betroffenen Städte geben.

Dorothee Kauer
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