Behördendeutsch statt Festivalflair
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Steillagenförderung: Behörden würden Knüppel zwischen die Beine werfen
Für die Felsengartenkellerei, konsolidiert mit der „Winzergilde“, ist die Entwicklung positiv – mit deutlichen Steigerungen im Absatz und im Umsatz, stellte Vorstandsvorsitzender Dr. Götz Reustle bei der Herbstversammlung der Genossenschaft fest. Die Kellerei profitiere im Direktverkauf zunehmend vom Touristenstrom im „Schönsten Weinort Deutschlands“.
Den Markt für Württemberger Wein bezeichnete Reustle als stabil. Aufgrund der geringen Erntemengen der vergangenen Jahre habe man in einigen Marktsegmenten etwas verloren, andererseits aber hätten die Preiserhöhungen durchgesetzt werden können, so dass der Umsatz weitgehend stabil belieben sei, betonte Reustle.
Deutliche Worte fand der Vorstandsvorsitzende zum Thema Förderung der Steillageweinberge. „Mit diesem Thema lassen sich die Politiker gerne ablichten, zu erwarten ist leider nichts, zumindest nicht viel“, kritisierte Reustle das Nichtstun. Bei den Behörden seien die Wengerter schon froh, wenn ihnen nicht ständig Knüppel zwischen die Beine geworfen würden. Es fehle jegliches Verständnis für die Leistung der Wengerter, beklagte Reustle die unbefriedigende Situation.
Landrat Dr. Rainer Haas habe ein Versprechen gegeben, in der Sache aktiv zu werden. „Man darf gespannt sein, was dabei herauskommt“, sagt Reustle. Weil aber die Zeit dränge und die Wengerter den Eindruck hätten, sich selber helfen zu müssen, wolle die Kellerei zusammen mit den Mitgliedsgemeinden ein Programm auf den Weg bringen. Näheres ist bisher nicht bekannt.




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