



Im kommenden Jahr wird auf dem Gelände der Ludwigsburger Feuerwache an der B 27 eine gemeinsame Leitstelle von Feuerwehr und Rotem Kreuz für den Kreis Ludwigsburg in Betrieb gehen. Das hat der Kreistag kurz vor den Sommerferien beschlossen. Zur Entscheidung lagen damals zwei von der Stadt Ludwigsburg vorgeschlagene Varianten vor. Der Kreistag entschied sich für die günstigere. Die sieht vor, die Feuerwache im derzeitigen Bestand so umzustrukturieren, dass Platz für die gemeinsame Leitstelle geschaffen wird.
Die CDU-Fraktion im Ludwigsburger Gemeinderat hat jetzt allerdings beantragt, auch die zweite Variante zu prüfen. „Auf uns sind hauptamtliche Feuerwehrleute zugekommen und haben uns gebeten ihr Anliegen weiterzutragen“, so CDU-Stadtrat Reinhold Noz. Diese zweite Variante sieht vor, eine der Fahrzeughallen aufzustocken. Die Kosten dafür müsste Ludwigsburg selbst tragen. Bislang ist von 600 000 Euro die Rede.
„Der Vorteil eines Neubaus ist, dass wir für die Zukunft gerüstet wären“, sagt Reinhold Noz. Schon heute wird über regionale Leitstellen, die noch größere Gebiete abdecken, nachgedacht. Laut Noz könnte auch solch eine Einrichtung ohne Probleme in der ausgebauten Feuerwache untergebracht werden. Und auch für die Feuerwehrleute hätte diese Variante Vorteile. Aufenthaltsräume und die Dienstwohnungen auf dem Gelände der Wache würden erhalten bleiben.
Da der Zeitplan sehr knapp ist, soll das Thema schon bald im Sozialausschuss diskutiert werden. Was der CDU vor allem wichtig ist: Die genauen Kosten müssen auf den Tisch, so Noz. Statisch ist der Neubau offenbar unproblematisch. Beim Bau der Fahrzeughallen wurde solch ein Fall schon vorgesehen.
Auch der Erste Bürgermeister Konrad Seigfried sieht bei einer Aufstockung in jedem Fall mehr Entwicklungsmöglichkeiten. Auch für die Zukunft der Ludwigsburger Feuerwehr. „Die Stadt ist gerne bereit, einen Neubau zu prüfen.“
Und auch Seigfried kennt die Wünsche der Feuerwehr-Mitarbeiter, die ihre Aufenthaltsräume behalten wollen.
Gleichzeitig gibt Seigfried aber auch zu bedenken: „Die Variante mit der Aufstockung ist ein ungedeckter Scheck.“ Sie halte zwar viele Optionen offen, sei aber auch mit mehr Investitionskosten verbunden. Und niemand wisse, ob diese Zukunftsperspektiven eines Tages auch tatsächlich nachgefragt werden.





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Es ist an der Zeit, dass die LKZ mal wieder ordentlich recherchiert und umfassend berichtet. Die Feuerwehren im Landkreis sind langsam verunsichert, ob und was sich im Dauerthema Leitstelle tut.
Wenn man will, kann sich dieses Jahr durchaus noch etwas bewegen. Noch ist der Zeitplan nicht völlig überholt.
Vor 2014 wird sich nichts tun. Auch gehört die Betreiber-GmbH
für die integrierte Leitstelle endlcih eggründet, es múss festgelegt werden, wieviel Personal man benötigt (da der Landrat ja das Schmiedel-Gutachten nicht akzeptiert) udn wer die Leitung hat. Ganz wichtig wird sein, dass die Feuerwehr Ludwigsburg keinen Einfluss auf den Betrieb der Leitstelle hat, sie stellt lediglich als Dienstleister Räumlichkeiten und
abgestelltes Personal zur Verfügung. Der Landkreis muss einen
Leitstelelnleiter von außen einstellen. Diese Stelle muss entsprechend besoldet sein, ohne Gemauschel ausgeschrieben werden und ohne Einfluß des Kreisfeuerwehrverbandes.