

Wie die Deutsche Krankenversicherung informiert, können viele Textilien die Haut reizen, und damit als sogenannte „Trigger“ die unangenehmen Symptome der Krankheit – bei der hinreichend wissenschaftlich belegt ist, dass sie genetische Ursachen hat – verstärken. „Neurodermitis-Patienten sollten unbedingt vermeiden, Kleidung aus tierischen Materialien wie Schaf- oder Angorawolle direkt auf der Haut zu tragen. Denn diese Materialien können eine starke dermatologische Reizung auslösen“, wissen die Experten der Deutsche Krankenversicherung (DKV ) und raten auch von nicht-atmungsaktiven Kunstfasern wie Nylon und Polyester ab. Als hilfreich kann sich dagegen der sogenannte „Zwiebellook“ erweisen: „Besteht die unterste Schicht aus Baumwolle, Leinen oder Mikrofaser und liegt nicht zu eng an, kann das erhebliche Linderung bringen“, so die DKV-Gesundheitsexperten. Zudem kann man den „Zwiebellook“ in geheizten Räumen einfach und schnell um eine oder mehrere Schichten reduzieren. Der Vorteil: Auf diese Weise lässt sich starkes Schwitzen vermeiden, das ansonsten ebenfalls unnötigdie Haut reizen würde.
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