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Statt Wolle auf der Haut lieber den Zwiebellook

(red) – Spaziergänge im Schnee, Ski fahren, Glühwein trinken, Plätzchen backen: Viele Menschen verbinden mit dem Winter eine Menge Spaß. Doch für sechs Millionen Deutsche, die unter der chronischen Hautkrankheit Neurodermitis leiden, hat die kalte Jahreszeit so ihre besonderen Tücken.

Wie die Deutsche Krankenversicherung informiert, können viele Textilien die Haut reizen, und damit als sogenannte „Trigger“ die unangenehmen Symptome der Krankheit – bei der hinreichend wissenschaftlich belegt ist, dass sie genetische Ursachen hat – verstärken. „Neurodermitis-Patienten sollten unbedingt vermeiden, Kleidung aus tierischen Materialien wie Schaf- oder Angorawolle direkt auf der Haut zu tragen. Denn diese Materialien können eine starke dermatologische Reizung auslösen“, wissen die Experten der Deutsche Krankenversicherung (DKV ) und raten auch von nicht-atmungsaktiven Kunstfasern wie Nylon und Polyester ab. Als hilfreich kann sich dagegen der sogenannte „Zwiebellook“ erweisen: „Besteht die unterste Schicht aus Baumwolle, Leinen oder Mikrofaser und liegt nicht zu eng an, kann das erhebliche Linderung bringen“, so die DKV-Gesundheitsexperten. Zudem kann man den „Zwiebellook“ in geheizten Räumen einfach und schnell um eine oder mehrere Schichten reduzieren. Der Vorteil: Auf diese Weise lässt sich starkes Schwitzen vermeiden, das ansonsten ebenfalls unnötigdie Haut reizen würde.

02. November 2011
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