Online-Appell
20. Juni 2017

Pamela Anderson setzt sich für Julian Assange ein

Pamela Anderson hat den Wikileaks-Gründer schon mehrmals in der Botschaft in Ecuador besucht. Auf ihrer Website hat sie jetzt einen leidenschaftlichen Appell veröffentlicht.

Pamela Anderson
Pamela Anderson kann Julian Assange nicht vergessen. Foto: Soeren Stache
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New York (dpa) - Die kanadische Schauspielerin Pamela Anderson (49) hat sich mit einem Online-Appell für Wikileaks-Gründer Julian Assange eingesetzt.

«Egal wo ich bin, ich kann diesen Mann nicht vergessen, der in der Botschaft Ecuadors isoliert ist», schrieb Anderson auf ihrer Website. «Ein Mann, der so viel riskiert und so wenig Dankbarkeit bekommt.» 

Die britische Premierministerin Theresa May sei schuld daran, dass Assange immer noch in einer festgefahrenen Lage sei, schrieb Anderson weiter. Sie forderte insbesondere den Vorsitzenden der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, sowie Frankreich, die USA und China auf, sich für Assange einzusetzen.

Der 45-jährige Australier war vor fünf Jahren in die Botschaft Ecuadors in London geflohen, um einer Festnahme und Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Die schwedische Justiz stellte ihre Ermittlungen wegen Vergewaltigungsvorwürfen zwar im Mai ein. Die britischen Behörden erklärten aber, dass sie ihn beim Verlassen der Botschaft trotzdem festnehmen würden - weil er durch die Flucht in die Vertretung vor der angeordneten Auslieferung nach Schweden das Gesetz verletzt habe.

Text von Anderson

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