Basketball
Ludwigsburg | 16. Februar 2017

Riesen schlagen sich in Bamberg achtbar

Die MHP-Riesen Ludwigsburg haben in der Basketball-Bundesliga 84:75 (41:32) beim deutschen Meister Baskets Bamberg verloren. Bereits am Samstag treffen sich beide Teams erneut.

Cliff Hammonds (Nummer 2) treibt das Spiel der MHP-Riesen voran, Bambergs Maodo Lo (Nummer 12) steigt hoch zum Block.Foto. Wolfgang Zink
Cliff Hammonds (Nummer 2) treibt das Spiel der MHP-Riesen voran, Bambergs Maodo Lo (Nummer 12) steigt hoch zum Block.Foto. Wolfgang Zink

Mit einer besseren Wurfausbeute wäre ein Sieg möglich gewesen, so blieb es für die MHP-Riesen Ludwigsburg bei einer ansprechenden Generalprobe auf das Top-Four-Turnier am Samstag in Berlin. Das erste Duell mit den Brose Baskets Bamberg ging in der Basketball-Bundesliga gestern mit 84:75 verloren.

Zwei Ludwigsburger Angriffe, zwei Ballverluste, während Bamberg mit 4:0 in Führung ging – nach nicht einmal zwei Minuten nahm Riesen-Coach John Patrick die erste Auszeit. Die Franken verteidigten konsequent. Doch dank Dreiern von David McCray und Kelvin Martin (6:7) hielt Ludwigsburg den Anschluss und ging in der vierten Minute zum ersten Mal in Führung, als Rocky Trice von der Dreipunktelinie zum 9:8 traf. Die Schwaben blieben im intensiven ersten Viertel weiter dran und belohnten sich mit einem 24:24. Auch dank 13 Punkten von Drew Crawford und einer Dreierquote von 71 Prozent.

Im zweiten Abschnitt ging es für Ludwigsburg etwas unglücklich los. Nach drei Minuten waren die fünf Teamfouls erreicht, was Bamberger Freiwürfe bei jedem weiteren Regelverstoß zur Folge hatte. Die Gastgeber verteidigten gut, die wenigen Chancen ließen die Riesen liegen. Nur 21 Prozent der Zweipunktewürfe trafen bis zur Halbzeit ihr Ziel . Die Franken, die ihren jüngeren Spielern wie Aleksej Nikolic viel Spielzeit gaben, setzten sich ab und gingen mit einer 41:32-Führung in die Halbzeit.

Im dritten Durchgang kämpften sich die Riesen wieder heran. Chad Toppert verkürzte den Rückstand in der 36. Minute durch einen Korbleger auf vier Punkte (47:51). Richtig ins Straucheln kam der deutsche Meister aber nicht. Mit sieben Punkten Rückstand ging es für Ludwigsburg ins Schussviertel. Doch die erfahrenen Bamberger hielten den Vorsprung.

Marco Jaisle
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