Eishockey
Ludwigsburg | 22. Oktober 2016

Löwen Frankfurt legen die Steelers aufs Kreuz

Die Löwen Frankfurt waren mächtig heiß auf den Skalp des Tabellenführers. Von der ersten Sekunde an spürte der SC Bietigheim-Bissingen gestern im Spiel der Deutschen Eishockey-Liga 2 den heißen Atem des Verfolgers und musste nach einer beeindruckenden Serie Tribut zollen.

Morgen kommt Bayreuth

Das 1:4 (0:1, 0:1, 1:2) war erst die zweite Niederlage der Steelers im elften Saisonspiel. Trotzdem sitzen sie weiter fest im Sattel und führen mit klarem Vorsprung die Tabelle an. Morgen (17 Uhr) kreuzt der EHC Bayreuth in der Ege Trans-Arena auf. „Der Neuling ist erstaunlich gut in der zweiten Liga angekommen“, warnte Steelers-Manager Volker Schoch, der gestern schon auf der Fahrt nach Frankfurt die Kräfteverhältnisse ins rechte Licht gerückt hatte: „Es gibt definitiv auch für uns keinen Selbstläufer. Wir müssen jedes Spiel hochkonzentriert angehen.“

In Frankfurt verschliefen die Steelers den Start total. Keeper Sinisa Martinovic hatte den Schutzhelm kaum festgezurrt, da schlug es auch schon in seinem Kasten ein. Nach nur 21 Sekunden (!) verwertete Brett Breitkreuz eine Vorlage von Matthew Pistilli zum 1:0. C. J. Stretch ließ im zweiten Abschnitt das 2:0 (34.) folgen – die Vorentscheidung.

Im Schlussdritten erhöhte Clarke Breitkreuz auf 3:0 (50.). Nach Benjamin Zienteks Ehrentor (56.) für die Steelers setzte Lukas Laub mit dem 4:1 (58.) den Schlusspunkt. Schochs Analyse: „Wir kamen nie richtig ins Spiel, Frankfurt war clever.“ (ewa)

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