deutsche eishockey-liga 2
Ludwigsburg | 17. Februar 2017

Steelers robben sich ein Stück näher an die DEL heran

Der erste Schritt ist gemacht: Die Steelers und die Löwen Frankfurt haben wie angekündigt die Bankbürgschaft über 100 000 Euro für das Lizenzierungsverfahren der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) für die kommende Saison 2017/18 hinterlegt.

Treibt die Planungen voran: Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch.Foto: Baumann
Treibt die Planungen voran: Steelers-Geschäftsführer Volker Schoch.Foto: Baumann

Bietigheims Geschäftsführer Volker Schoch habe in Abstimmung und mit Unterstützung des Aufsichtsrates der Steelers-GmbH die notwendige Bankbürgschaft frist- und formgerecht eingereicht, um im Falle eines frei werdenden Platzes in der DEL zur Lizenzierung zugelassen zu werden, gab der Zweitliga-Tabellenführer in einer Pressemitteilung bekannt.

Dies sei der konsequente Schritt, um die gerechtfertigten Erwartungen am Standort Bietigheim im Bezug auf die positive Weiterentwicklung des Eishockeysports in der Region zu erfüllen, heißt es. Schoch: „Wir mussten uns das genau überlegen, weil man im Fall der Fälle ja nicht 2019, sondern sofort in diesem Sommer bereit sein muss. Aber wir wollten es gemeinsam mit unseren Partnern, den Fans und der Stadt unbedingt schaffen.“

Vor der laufenden Saison hatten die Pinguins Bremerhaven vom plötzlichen Aus der Hamburg Freezers profitiert und rückten quasi durch die Hintertür in die DEL hoch, da die Norddeutschen als einziger Zweitligist die Sicherheitsleistung hinterlegt hatten.

Der nächste (und noch wichtigere Termin) für die Zweitligaclubs ist der 31. März. Bis dahin müssen mindestens sechs Vereine Bankbürgschaften von jeweils 816 000 Euro bereitstellen, um die Wiedereinführung des sportlichen Auf- und Abstiegs zwischen DEL und DEL 2 ab der Saison 2018/19 zu ermöglichen. Bietigheim und Frankfurt haben sich bereits entsprechend positioniert.

DEL-2-Geschäftsführer Rene Rudorisch hatte erst kürzlich festgestellt, dass der Standort Bietigheim „sehr gut aufgestellt und ein Kandidat für die DEL ist.“

Rudorisch wies erneut darauf hin, dass „unsere Liga die sportliche Verzahnung unbedingt braucht, damit man den Clubs eine Perspektive bieten kann.“ Es werde wieder eine schwere Arbeit für sechs Clubs, aber, so der Geschäftsführer, „wir kommen dem Ziel näher.“

von karl-heinz ullrich
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