Relegation
Ludwigsburg | 17. Juni 2017

Der TSV Benningen kennt die Stärken des SV Riet

Mit den letzten Relegationsentscheidungen endet am Wochenende die Fußballsaison 2016/17. Um den 16. Startplatz in der Bezirksliga geht es in Marbach, wo heute um 18 Uhr der TSV Benningen und der SV Riet aufeinandertreffen.

Könnte wieder dabei sein: Benningens Marco Djurdjevic.Foto: Baumann
Könnte wieder dabei sein: Benningens Marco Djurdjevic.Foto: Baumann

Marc Reinhardt, Trainer des TSV Benningen, hat selbstverständlich in der Vorwoche die Gelegenheit genutzt, sich den Kontrahenten SV Riet bei dessen 2:1-Sieg in der Vorschlussrunde gegen den GSV Pleidelsheim anzuschauen: „Eine sehr gute Fußballmannschaft und vor allem ein eingeschworener Haufen, der mit viel Euphorie kommen wird“, lautet sein Urteil.

Insbesondere Riets Spielertrainer Sinan Yilmaz, der als Sechser die Fäden zieht und gegen Pleidelsheim Doppeltorschütze war, gelte es „in den Griff zu bekommen“. Was sein eigenes Team anbelangt, gönnte ihm Reinhardt nach dem frustrierenden Bezirksligafinale vor 14 Tagen, als der schleichende Abwärtstrend des TSV doch noch auf dem Relegationsplatz endete, eine kurze Verschnaufpause, bevor er das Training noch einmal anzog.

„Die Mannschaft ist fokussiert und personell sieht es ganz gut aus“, berichtet nun der TSV-Coach. Ihm fehlen heute nur die Urlauber Marius Heusel und David Claus.

Wieder an Bord könnte dagegen Marco Djurdjevic sein: „Er hat zuletzt komplett mittrainiert und ist für uns einfach ganz wichtig“, sagt Reinhardt, der auf große Unterstützung hofft, denn das Elfmeterturnier, das der TSV heute veranstaltet, wurde extra auf 11 Uhr vorgezogen, damit möglichst viele Benninger noch bis zum Spielbeginn um 18 Uhr ins nahegelegene Marbach kommen können.

Identisch ist der Modus in der Relegation zu den drei Kreisligen A des Bezirks. Auch hier greifen erst jetzt mit dem GSV Erdmannhausen (A 1), dem FC Gerlingen (A 2) und der SpVgg Besigheim (A 3) die bisherigen A-Ligisten gegen die Herausforderer ins Geschehen ein. Erdmannhausen hat sich durch einen beeindruckenden Schlussspurt auf den Relegationsplatz gerettet. Erst schlugen die Erdmannhäuser den Meister TSV Grünbühl und am letzten Spieltag feuerten sie noch ein 19:0-Schützenfest ab und überholten damit noch den Rivalen TSG Steinheim in letzter Sekunde. Nun bekommt es Erdmannhausen mit dem FSV Oßweil II zu tun. Gespielt wird in Eglosheim.

In Gebersheim will parallel der erst im letzten Sommer aus einer Fusion entstandene FC Gerlingen vermeiden, gleich im Gründungsjahr abzusteigen. Gegner ist Enosis Leonberg. In der Relegation zur Staffel A 3 stehen sich schließlich in Sersheim die Spvgg Besigheim und der TSV Kleinsachsenheim gegenüber. Die Spvgg spielte vor der Jahrtausendwende fast ausschließlich auf Verbands- und Bezirksebene.

Vor zwei Jahren stand die Spvgg schon einmal vor dem Absturz in die Kreisliga B. Ebenfalls in Sersheim besiegten die Besigheimer den TSV Häfnerhaßlach damals mit 2:0 und blieben somit in der Kreisliga A 3. Anpfiff bei allen drei Finalpartien ist heute um 18 Uhr. Kleinsachsenheim hat nach dem unglücklichen Abstieg die Chance auf die Rückkehr. Im Jahr 2011 bekam der FV Kirchheim nach Saisonende vom Verbandssportgericht drei Punkte zugesprochen, wodurch der TSV in die Relegation rutschte und verlor.

Überbezirklich stehen dann am Sonntag um 15 Uhr folgende Entscheidungen an: Freiburger FC – TSG Backnang (Hinspiel: 3:2, Relegation zur Oberliga, in Freiburg), Spfr. Schwäbisch Hall – SKV Rutesheim (Verbandsliga, in Crailsheim), SV Fellbach – SV Leingarten (Landesliga, in Schwaikheim).

Bernd Seib
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