Landesliga
Ludwigsburg | 25. November 2016

Pflugfelden peilt zum Jahresschluss Heimsieg an

Am letzten Spieltag der Fußball-Landesliga vor der Winterpause müssen die Kreisvertreter sonntags ran – SpVgg 07 beim TSV Schornbach

Ludwigsburg. Keine guten Erinnerungen hat man beim aktuellen Tabellendritten SpVgg 07 Ludwigsburg an den TSV Schornbach, denn nach der 2:4-Hinspielniederlage im September musste der damalige Trainer Uli Thon gehen. „Eher defensiv kompakt“, hat 07-Coach Holger Ludwig, damals noch spielender Co-Trainer, die Schornbacher aus dieser Partie in Erinnerung und warnt sein Team vor allem vor dem wuchtigen TSV-Angreifer Dominik Parham.

„Wenig Fehler machen und schnell umschalten. Und zwar in beide Richtungen“, gibt Ludwig daher dem inzwischen doch deutlich ausgedünnten Kader der Schwarz-Gelben mit auf den Weg, denn in Schornbach wird auf einem sehr engen Spielfeld gespielt. „Nach meinen Informationen ist das mit der kleinste Platz in Baden-Württemberg“, erzählt der Coach. Rückstände sind da gegen tiefstehende Gegner erfahrungsgemäß besonders schwer aufzuholen.

Wieder planen kann Ludwig am Sonntag mit René Krämer, dafür muss jedoch der junge Christian Knecht nach dessen Gelb-Roter Karte im Derby gegen Pflugfelden ersetzt werden. Zudem ist auch der Einsatz von Routinier José Macias (Leistenzerrung) eher unwahrscheinlich. Anstoß der Partie ist am Sonntag erst um 15.30 Uhr.

Bereits eine Stunde früher wird das Heimspiel des TV Pflugfelden gegen den TV Oeffingen angepfiffen. „Sie sind sehr gut drauf“, ist TVP-Trainer George Carter der Aufwärtstrend der letzten Wochen beim Kontrahenten nicht verborgen geblieben. 19 Punkte weist der TVP derzeit auf und rangiert nur aufgrund des besseren Torverhältnisses nicht auf dem Relegationsplatz. Ein Heimsieg tut also Not, wenn man sicher gehen will, nicht auf einem Abstiegsrang zu überwintern. Erleichtert war Carter, dass sich die Verletzung von Keeper Marco Hornek aus dem Derby gegen Ludwigsburg im Nachhinein nur als leichte Prellung herausgestellt hat.

Zeitgleich erwartet der TSV Heimerdingen im Duell der beiden direkten TVP-Tabellennachbarn den SV Fellbach. Drei Punkte liegt der TSV derzeit vor den Fellbachern. „Ich hoffe, dass es am Sonntagabend sechs sind. Dann hätten wir 25 Zähler auf dem Konto, was nach den Widrigkeiten der Hinrunde noch ein einigermaßen versöhnlicher Abschluss wäre“, sagt TSV-Trainer Dietmar Seethaler. Mit Murat Öztürk (Muskelfaserriss) muss jedoch einer der torgefährlichsten Heimerdinger passen.

von Bernd Seib
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