Fussball-Verbandsliga
Ludwigsburg | 11. November 2016

Remser wollen dranbleiben

Zum Abschluss der Hinrunde der Fußball-Verbandsliga erwartet der VfB Neckarrems morgen um 14.30 Uhr den TSV Berg auf dem Hummelberg. Nach zwei Niederlagen will der VfB an der Spitze dranbleiben.

Einsatz fraglich: Der Remser Julian Neef konnte diese Woche nicht trainieren. Foto: Baumann
Einsatz fraglich: Der Remser Julian Neef konnte diese Woche nicht trainieren. Foto: Baumann

Auf dem Papier stehen die Remser vor dem letzten Hinrundenspieltag als Tabellenfünfter eigentlich mehr als passabel da. Immerhin hatte Trainer Markus Koch in gewohnt vorsichtiger Manier vor der Runde lediglich einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel ausgegeben, nun mischt seine Elf munter im Verfolgerfeld der wohl in einer eigenen Liga anzusiedelnden Übermannschaft des Nachbarn SGV Freiberg mit.

Dennoch bezeichnet der VfB-Coach die Gemengelage vor dem morgigen Heimspiel gegen den TSV Berg als schwierige Situation. „Das 2:3 in Backnang letzte Woche war schon ein Dämpfer. Ergebnisse wecken nun einmal Hoffnungen und wenn es dann nicht läuft, folgt gleich eine Phase der Ernüchterung“, gesteht Koch, dessen Mannschaft auch das enttäuschende Pokal-Aus bei einem Landesligisten vier Tage zuvor wegstecken musste.

Zumal, wie Koch sich ausdrückt, „auch die Gegebenheiten drumherum“ derzeit nicht zu seiner Zufriedenheit beitragen.

Im Klartext: Vor allem in der Defensive gehen den Remsern die Akteure aus. In Backnang brach in der Schlussminute wieder Patrick Tichys alte Verletzung auf – Einsatz höchst fraglich. Da Schauki Djelassi privat verhindert fehlen wird, auch hinter dem Einsatz von Routinier Sven Franzen (Muskelverhärtung) ein dickes Fragezeichen steht und dessen potenzieller Vertreter Julian Neef nicht trainieren konnte, haben sich die Reihen ziemlich gelichtet, zumal mit dem erkrankten Asilhan Yildiz auch noch eine zentrale Kreativkraft passen muss. „Dranbleiben und nicht zu viel Boden verlieren“, lautet daher Kochs Zielstellung für die letzten drei Spiele des Kalenderjahres.

Schwer einzuschätzen ist derweil der Gegner aus Berg, der völlig unerwartet in der Abstiegszone rangiert. „Sie müssten eigentlich deutlich besser stehen“, findet der Trainer der Remser. Seit sechs Spielen wartet der Kontrahent auf einen Sieg.

Bernd Seib
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