

Deutsche Volleyballer schwitzen in Ruit
TV Pflugfelden hat Großes vor mit George CarterLudwigsburg. Stephan Tschierschwitz betreut den HC Ludwigsburg in der zweiten Saison. Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd ist für den diplomierten Trainer und Ex-Coach des Bietigheimer HTC und des Mannheimer HC der Ligaverbleib nun das erklärte Saisonziel.
Herr Tschierschwitz, sind Sie mit der Saisonvorbereitung zufrieden?
Stephan Tschierschwitz:Im Großen und Ganzen ja. Wir waren definitiv sehr fleißig und sind schon seit sieben Wochen am Arbeiten. In dieser langen Zeit gab es auch einmal den einen oder anderen Durchhänger – aber wir haben das Ziel nie aus den Augen verloren.
Was war der Schwerpunkt in der Vorbereitung?
Aufbauend auf dem taktischen Grundkonzept, das wir uns in der letzten Saison erarbeitet haben, die Verfeinerung und Anpassung unseres Spielsystems an die neuen Herausforderungen.
Ist die Spielidee nun eine andere als in der Aufstiegssaison, was sind die Stärken Ihrer Mannschaft?
Wir haben uns nicht neu erfunden, aber da die Ausgangsposition als Aufsteiger eine ganz andere ist, als die als „Klassenprimus“ in der Regionalliga, mussten wir Änderungen in der Ausrichtung vornehmen. Ob unsere Stärken in der Vergangenheit – effektives Konterspiel, Eckenverwertung – im Bundesligavergleich noch immer so dominant sind, müssen wir erst beweisen. Unsere größte Stärke liegt aktuell in der mannschaftstaktischen Flexibilität. Dies als Basis, müssen wir unsere Stärken erst wieder neu definieren.
Von was hängt der Ligaverbleib besonders ab?
Unser Kader ist nicht sehr breit aufgestellt. Der Verlauf der Hinrunde ist stark davon abhängig, dass die Stammkräfte sich nicht verletzen und auf konstantem Niveau agieren. Nur so sind wir in der Lage, uns zu behaupten. Wir haben die Klasse, gegen die erfahreneren Teams zu bestehen, aber dazu muss jeder Spieler konsequent an seine Leistungsgrenze gehen – physisch und psychisch.
Ist der Torwart Tobias Weißer nach seiner Verletzung schon wieder bei 100 Prozent, wohin kann sein Weg noch gehen, wieder in die U18-Nationalmannschaft oder sogar noch weiter?
Tobi ist körperlich bei 100 Prozent. Er hat Talent und vor allem die richtige Einstellung zum Leistungssport. Aktuell fehlt ihm noch die Konstanz, die er benötigt, um auch in der Nationalmannschaft nach seinen Verletzungspausen wieder einen Einstieg zu finden. Von Trainerseite aus habe ich ihm mit der Nominierung als klare Nummer 1 den Vertrauensbeweis geliefert. Jetzt muss er beweisen, was wirklich in ihm steckt.
Wie wichtig ist das erste Spiel am Sonntag in Mannheim für das Saisonziel Ligaverbleib – was erwarten Sie zum Auftakt?
Unser Saisonziel lautet Klassenerhalt. Dieses Ziel wird nicht im ersten Spiel entschieden, sondern über die lange Distanz. Ich erwarte einen konzentrierten Start und die Umsetzung der taktischen Vorgaben von meiner Mannschaft.





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