Christian Brittig ist aber auch ein echter Sportsmann. Und ein mutiger dazu. Einen Tag, nachdem sein alter Weggefährte Michael Komma frustriert den Bettel hingeschmissen hat, springt Brittig wortgewaltig ein und bricht eine Lanze für den (höchstwahrscheinlich) scheidenden Sportdirektor.
Ohne ihn, so weiß Brittig, ist eine Fortsetzung seiner eigenen Mission kaum möglich. Doch statt aufzugeben oder sich selbst nach einem lukrativeren Job umzuschauen, sagt Brittig „Jetzt erst recht!“ – das verdient Respekt.
Ohne das Duo Brittig/Komma wäre der beispiellose Erfolg der Steelers in den vergangenen vier Jahren kaum machbar gewesen. Das professionelle und beharrliche Engagement der beiden für eine zweitligataugliche Eishockeytruppe hat in Bietigheim-Bissingen eine Euphorie entfacht. Und die wirkt nachhaltig. Die Nachwuchsarbeit der Steelers sucht ihresgleichen. Bei einem Ausscheiden aus dem Profispielbetrieb wäre auch sie gefährdet.
Der Mann der mutigen Worte weiß: Jetzt ist es Zeit für große Taten.
